Volltextsuche über das Angebot:

1 ° / -8 ° wolkig

Navigation:
Keine Panik, keine Vorräte

Das sagen Göttinger zum Zivilschutzkonzept Keine Panik, keine Vorräte

Das neue Zivilschutzgesetz der Bundesregierung wird viel diskutiert – auch in Göttingen. Einen Vorrat mit Wasser, Lebensmitteln und Energie für einen Katastrophenfall legen sich aber die wenigsten tatsächlich an.

Voriger Artikel
Pro-Parkplatz
Nächster Artikel
Kleiner Waffenschein: Rasanter Anstieg

Jörg Schliephake

Quelle: r

Göttingen. „Warum plötzlich jetzt?“, fragt sich Jörg Schliephake angesichts des neuen Gesetzes. Terror gebe es schon länger, eine akute Bedrohungslage sieht er nicht. Er lege sich nicht extra einen Vorrat an. „Die meisten haben sowieso Vorräte, die reichen“, sagt der 56-jährige Göttinger. Wichtig seien dabei vor allem Konserven.

Merle Brandes

Merle Brandes

Quelle:

Die Meinung teilt auch die 21-jährige Merle Brandes: „Nudeln oder Ähnliches hat man sowieso meist zu Hause“, sagt sie. Ansonsten lege sie sich keinen Vorrat an. „Das ist überbewertet für unsere Region“, findet sie. „Göttingen ist ja keine Krisenregion.“

Peter Engel

Peter Engel

Quelle:

Peter Engel hingegen sieht eine Bedrohungslage, „aber die ist schwer zu beurteilen“, sagt der 78-Jährige. Im Grundsatz finde er die Idee des Zivilschutzgesetzes nicht falsch. „In geringerem Umfang lege ich mir einen Vorrat an“, sagt er, das habe er aber auch schon vor dem Gesetz getan. Und was ist da am wichtigsten? „Wasser, Dosensuppen, Gemüse in Dosen, Wurst“, zählt Engel auf.

Grit Grimaldi

Grit Grimaldi

Quelle:

Grit Grimaldi hingegen lässt sich nicht verrückt machen von den Maßnahmen der Regierung. „Ich fühle mich sicher in Göttingen“, sagt sie. „Wir machen das nicht“, sagt Grimaldi zu dem Rat, Vorräte anzulegen.

Ingo Drubel

Ingo Drubel

Quelle:

Mehr Gedanken dazu macht sich Ingo Drubel. „Ich war selbst über 20 Jahre beim Technischen Hilfswerk (THW)“, sagt er, „das war auch 1999/2000 schon mal ein Thema“. Etwas Lagerhaltung sei normal, findet der 48-Jährige, „aber den halben Keller stellt man sich doch nicht voll“. Er verfolge das Thema gespannt und glaubt: „Wenn wirklich was passiert, kommt man ganz schnell ins Rotieren.“ 

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Das Tanz-Team des TSC-Schwarz-Gold Göttingen