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Martinsmarkt in Eddigehausen bei Ausstellern wie Publikum gefragt

Qualität hoch halten Martinsmarkt in Eddigehausen bei Ausstellern wie Publikum gefragt

Schon eine Viertelstunde nach Beginn haben sich am Sonntag die Besucher des Martinsmarktes quasi die Klinke in die Hand gegeben. Dass an den Ständen in der Adolf-Kierschke-Hall zumeist reger Andrang herrschte, mag wohl am Qualitätsanspruch von Organisatorin Ulrike Cardis liegen.

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Quelle: Heller

Eddigehausen. „Ich bemühe mich, das Niveau hoch zu halten“, betont sie. Seit 15 Jahren kümmert sie sich für die Dorfgemeinschaft Eddigehausen um die Organisation des traditionellen Martinsmarktes. „Die Aussteller kommen immer wieder gerne“, sagt sie. Diesmal habe sie sogar mehr Anfragen gehabt als Plätze, weshalb sie manchem absagen musste. Damit es in jedem Jahr auch für die Besucher etwas neues zu entdecken gibt, erklärt sie, versuche sie ein Drittel neue Aussteller mit aufzunehmen.

 

Foto: Heller

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Bei der Organisation arbeite sie eng mit dem TAP (Treffpunkt altes Pfarrhaus), mit der Kirche und dem Kindergarten zusammen. Wie gewohnt soll der Erlös, beispielsweise aus dem Kuchenverkauf, sozialen Einrichtungen zugute kommen, betont Cardis. Die Vertreter des TAP sorgen dafür, dass das Geld ankommt, sagt sie. Beim Martinsmarkt am Sonntag verkauften die TAP-Mitglieder den neuen Eddigehausen-Film und den Kalender 2016 mit Motiven aus dem Dorf. Cardis hat auch selbst einen Stand aufgebaut. „Ich nähe gerne,“ sagt sie, „und Märkte sind meine Leidenschaft“.

Die Besucher des Martinsmarktes finden an den Ständen allerlei schöne Dinge – vom kunstvollen Seidenpapier über Deko-Kränze mit Perlhuhnfedern bis hin zur hausgemachten Konfitüre. Heidi Leonhardt aus Bovenden verkauft 39 verschiedene Sorten Marmelade, darunter auch „Kirche-Cola“ oder „Pflaume-Schokolade“. Das meiste Obst stamme aus dem eigenen Garten, betont sie. Außerdem hat sie eigens für den Martinsmarkt 15 Baumkuchen gebacken, den sie ebenfalls verkauft. „Der ist immer sehr gefragt“, so ihre Erfahrung. Die vielen Stunden Arbeit, die sie für die Produktion von Kuchen und Konfitüren benötigt stört sie nicht: „Ich mache das total gerne.“

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