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Maschmühlenweg soll zur Sackgasse werden

Unfallschwerpunkt Maschmühlenweg soll zur Sackgasse werden

Der Maschmühlenweg zwischen Güterbahnhofstraße und Berliner Straße wird zur Sackgasse für den Autoverkehr. Bereits ab der kommenden Woche soll nach den Plänen der Stadtverwaltung die Straße gesperrt werden – mit umlegbaren Pfosten, „so dass Radfahrer und Rettungsfahrzeuge passieren können“, erläutert Verwaltungssprecher Detlef Johannson.

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Gegen die Fahrtrichtung: Viele Begegnungen von Radfahrern und Autofahrer an der Einmündung Maschmühlenweg enden mit einem Unfall.

Quelle: Theodoro da Silva

Die Stadt hofft, dadurch den Unfallschwerpunkt an der Einmündung noch weiter zu entschärfen.

In der Vergangenheit hatte die Stadt bereits im Maschmühlenweg für den einmündenden Verkehr ein Stoppschild aufgestellt. Johannson: „Das hat auch Wirkung gezeigt. Allerdings kommt es dennoch vereinzelt zu Unfällen, zwischen Pkw aus dem Maschmühlenweg und Radfahrern, die gegen die Fahrtrichtung fahren.“ Das habe damit zu tun, dass das „Radfahrverbot an der Ecke Godehardstraße leider nicht immer beachtet“ werde.

Statt den Maschmühlenweg für den Autoverkehr zu sperren, hält die Stadt eigentlich eine „angemessene“ Verbreiterung des Radweges für die optimale Lösung. Flächen dafür stünden zur Verfügung. „Aber es müssten neben dem Ausbau unter anderem Masten der Straßenbeleuchtung, des Parkleitsystems und zwei Werbeanlagen abgebaut und versetzt werden“, erklärt Johannson. Das mache die Sache aufwändig und teuer. „Ob und wann wir das angehen können, lässt sich zur Zeit nicht sagen“, sagt der Stadtsprecher angesichts der derzeit angespannten Haushaltslage der Stadt.

Nach Angaben der Polizei hat es in dem Einmündungsbereich zwischen 2008 und heute drei Verkehrsunfälle mit verletzten Radfahrern gegeben. In einem ebenfalls dreijährigem Zeitraum von 2002 bis 2004 waren es noch sechs. Polizeisprecher Joachim Lüther stützt die Analyse der Stadt: „Das Problem sind die Radfahrer, die den Radweg vom Bahnhof Richtung Weender Tor nutzen.“

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