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Masleniza-Fest der russischen Gemeinde

Den Winter vertrieben Masleniza-Fest der russischen Gemeinde

Im Groner Nachbarschaftszentrum an der Göttinger Deisterstraße haben die Deutsch-Russische Gesellschaft Göttingen und viele Mitbürger mit dem Masleniza-Fest endgültig Abschied vom Winter genommen. Masleniza bedeutet übersetzt Butterwoche und gehört zu den lustigsten Festen in Russland.

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Abschied vom Winter in Grone.

Quelle: Hinzmann

Göttingen. Über 4000 Menschen mit russischen Wurzeln, darunter 300 Wissenschaftler, leben in Göttingen und Umgebung. Die Deutsch-Russische Gesellschaft hat sich zum Ziel gesetzt, die russische Kultur auch hier bekannter zu machen. Viele Gäste waren zum Fest gekommen.

Vorstandsmitglied Josef Wochnik erklärt Masleniza: "In Russland wird dieses Fest mit köstlichem Essen und vielen Spielen eine ganze Woche gefeiert, bei uns aber nur einen Tag. Der Winter wird mit dem Verbrennen einer Strohpuppe vertrieben. Dies hat bisher immer hervorragend funktioniert, nach unserem Fest kam der Frühling immer ganz schnell", so Wochnik.

Bereits zum sechsten Mal richtete die Deutsch-Russische Gesellschaft das Fest im Groner Nachbarschaftszentrum aus. Es duftete nach köstlichem Schaschlyk, Tschebureki(fritierte Teigtaschen mit Fleisch), den russischen Pfannkuchen Blinis und vielen anderen Köstlichkeiten.

Nach dem reichhaltigen Essen wurde dann die Strohpuppe verbrannt, dem Frühling steht nichts mehr im Wege. Masleniza ist aber auch eine Vorbereitung auf die heilige Fastenzeit vor Ostern, die nach Festende beginnt. Gläubige russisch-orthodoxe Christen fasten nun bis Ostersonntag. Dabei sind ihnen auch Milch und Eier untersagt.

Von Frank Beckenbach

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