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Maßregelvollzugszentrum Moringen öffnet für Nachbarn und Angehörige

Tag der offenen Tür Maßregelvollzugszentrum Moringen öffnet für Nachbarn und Angehörige

400 Menschen leben in den Einrichtungen des Maßregelvollzugszentrums Moringen, 300 von ihnen in den Gebäuden an der Mannenstraße. Jetzt war Tag der offenen Tür. Mehr als 500 Nachbarn, Angehörige von Mitarbeitern und Untergebrachten sowie auch ehemalige Patienten wurden eingelassen. Die aktuellen Patienten durften immerhin zu ihnen in den großen, gesicherten Innenhof der B-Klinik.

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Quelle: ck

Moringen. Das Sommerfest - wie auch ein kleinerer Winter- und ein Osterbasar - simulieren nach Darstellung des Psychiaters und ärztlichen Direktors Dirk Hesse den Alltag, den die Patienten draußen ja nicht erleben können. "Wer sich Gäste einlädt, der muss für sie was vorbereiten", sagt Hesse. Und das war gelungen.

Viele Essensstände, ein Flohmarkt, Verkaufsstände mit den in der Ergo-Therapie gefertigten Artikeln lockten die Besucher.

In dem Landeskrankenhaus leben psychisch gestörte Menschen, die Straftaten begangen haben, ohne dafür voll schuldfähig zu sein. Längst nicht alle konnten ins Getümmel des Festes gelassen werden.

Einige schlenderten nur begleitet von einem der 600 Mitarbeiter (knapp 500 volle Stellen) über den Hof, anderen in akuter Gesundheitssituation konnte der Rummel gar nicht zugemutet werden. Für die anderen aber war das Fest Teil der Therapie für einen künftigen Alltag in Freiheit.       

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