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Stadtradio hat 30000 regelmäßige Hörer

Medienanstalt legt neue Daten zur Reichweite von Bürgerradios vor Stadtradio hat 30000 regelmäßige Hörer

Knapp 30000 Hörer hören das Stadtradio Göttingen regelmäßig. Das geht aus einer Telefonumfrage des Meinungsforschungsinstitutes GfK hervor, die das Institut zwischen Januar und April im Auftrag der Niedersächsischen Landesmedienanstalt erstellt hat.

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Geschäftsführer des Stadtradios: Ulrich Kurzer.

Quelle: Heller

Göttingen. Danach gehörten 22,2 Prozent (2011: 23 Prozent) der Bevölkerung ab 14 Jahren im von der GfK untersuchten Sendegebiet des Stadtradios zum so genannten "Weitesten Hörerkreis" (WHK). Darin sind Personen erfasst, die innerhalb der letzten zwei Wochen vor der Befragung das Stadtradio gehört haben. Befragt wurden Bürger aus den Gemeinden Rosdorf, Bovenden, Nörten-Hardenberg. Hier leben rund 134000 Menschen über 14 Jahren.

Spitzenreiter NDR 2

Mit den 22 Prozent belegt das Stadtradio im Vergleich mit den elf niedersächsischen Bürgerradios den vierten Platz und liegt über dem Durchschnitt aller Bürgersender. Dieser liegt bei 17 Prozent. Der meistgehörteste Sender im Sendegebiet des Stadtradios ist NDR 2. 38 Prozent der untersuchten Bevölkerung gehört zu seinem WHK.

Geänderte Mediennutzung von jungen Hörern

„Das ist nicht nur ganz ordentlich, das ist ein sehr guter Wert“, sagt Ulrich Kurzer,  Geschäftsführer des Stadtradios. „Auch wenn die Zahl der Stammhörer, die das Programm des  Stadtradio in einer Woche an vier bis sieben Tagen hören, im Vergleich zu 2011 um 1,7 Prozent  zurückgegangen ist." Einen Grund für den Rückgang - der WHK ist innerhalb der vergangenen zehn Jahre von 27,6 Prozent auf nun 22,2 Prozent in 2016 gefallen, sieht Kurzer darin, dass sich in den  vergangenen Jahren besonders in der Gruppe der unter 20-Jährigen die Mediennutzung verändert haben.  Internet und besonders die sozialen Medien  würden stärker genutzt. Auch Radio FFN, Antenne oder N-JOY hätten, teils zweistellig, beim WHK im Vergleich zu 2011 verloren.

Bekanntheitsgrad des Stadtradios sinkt

Der Bekanntheitsgrad des Stadtradios ist, wie bei neun von elf Bürgerradios, 2016 im Vergleich zu 2011 gesunken. Gaben 2011 noch 87,9 Prozent der Befragten an, das Radio zumindest den Namen nach zu kennen, waren es 2016 nur noch 82,9 Prozent.

Die NLM bezuschusst das Stadtradio derzeit jährlich mit 267 500 Euro. Die Stadt Göttingen schießt pro Jahr eine Summe von rund 28 000 Euro zu. In ähnlicher Höhe beteiligt sich der Landkreis Göttingen. Der Trägerverein des Stadtradios hat einen Zuwendungsvertrag mit der Stadt Göttingen, der bis Ende März 2017 läuft und sich verlängert bis 2021, wenn er nicht bis Ende 2016 schriftlich widerrufen wird. Der Etat des Stadtradios beträgt in diesem Jahr rund 360 000 Euro. Das Stadtradio hat eine Sendelizenz bis zum 31. März 2021.

gturl.de/sr2016

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