Volltextsuche über das Angebot:

20 ° / 13 ° Regenschauer

Navigation:
Medizinische Geräte auf dem Weg nach Marokko

Göttinger Klinikum Medizinische Geräte auf dem Weg nach Marokko

Ein Schiffscontainer voller medizinsicher Geräte ist auf dem Weg von Göttingen nach Marokko: Das Universitätsklinikum Göttingen hat die ausgesonderten Geräte an For-schungseinrichtungen und ein Universitätskrankenhaus gespendet. Unter anderem werden Überwachungsmonitore, Waagen, Zentrifugen, Pumpen und Blutanalyse-Automaten, Forschungsinstrumente und Forschungslaborbedarf in die Millionenstadt Marrakesch verschifft.

Voriger Artikel
Im Namen der Rose: Tausende beim Stadtfest
Nächster Artikel
Wette gewonnen: Mehr als 26 Tonnen für die Tafel

Klinikum Göttingen: Mitarbeiter der Beschäftigungsförderung verladen die Hilfsgüter.

Quelle: umg

Die Geräte waren in Göttingen nicht mehr im Einsatz. „Auch wenn die Gerätschaften für unsere Ansprüche technisch nicht mehr auf dem neuesten Stand sind, sind sie noch voll funktionsfähig“, sagt Medizintechniker Wolfgang Böhm.  Zum Einsatz kommen die Spenden in der Universität „Cadi Ayyad Marrakech“.  (UCAM).  „Der medizinischen Versorgung, Bildung und Forschung in Marokko mangelt es an modernen Instrumenten“, sagt Hassan Dihazi, Biochemiker in der Abteilung Nephrologie und Rheumatologie und Verantwortlicher für den Hilfstransport. „Die gespendeten Geräte stehen nicht in irgendeiner Ecke, sondern werden gut genutzt.“ Im Herbst dieses Jahres werden von Dihazi und anderen Spezialisten zudem auch Seminare in Marrakesch angeboten, um die Mitarbeiter vor Ort  in die Geräte einzuweisen. Die Deutsche Gesellschaft für Technische Zusammenarbeit (GTZ) unterstützt das Projekt  mit 19000 Euro.

Die Universitätsmedizin Göttingen spendet immer wieder ausgesonderte, aber voll funktionstüchtige Geräte (Tageblatt berichtete). Frühere Hilfslieferungen gingen unter anderem bereits in die Elfenbeinküste, nach Aserbaidschan, in den Iran oder nach Liberia.

Eine Rückmeldung erreichte das Universitätsklinikum Göttingen jetzt aus vier Kliniken im Nimba County im Norden Liberias. Dorthin wurden im November 2008 zwei Not-Operationstische, EKG-Geräte mit Aufzeichnungseinheit, diverse Krankenhausbetten, verschiedene Zentrifugen und Mikroskope von der Göttinger Universitätsmedizin gespendet.

bib/umg

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Göttingen
Martin Sonneborn in Göttingen

Martin Sonneborn in Göttingen - Antrag zur Namensänderung von Göttingen