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Mehr Geld für Göttinger Frauen-Notruf

Forderung des Stadtvorstandes der Grünen Mehr Geld für Göttinger Frauen-Notruf

Der Stadtvorstand der Grünen fordert, dringend zu prüfen, ob der städtische Zuschuss für den Verein Frauen-Notruf als Beratungs- und Fachzentrum zu sexueller und häuslicher Gewalt wieder erhöht werden kann.

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Quelle: dpa (Symbolfoto)

Göttingen. Bereits während der Verhandlungen des Entschuldungshilfepaketes habe sich der Stadtvorstand gegen eine Kürzung beim Frauennotruf ausgesprochen, erklärt Yonas Schiferau, Mitglied des Stadtvorstandes. „Der Frauennotruf ist eine zwingend erforderliche Einrichtung mit zunehmender Inanspruchnahme. Eine Einschränkung des Angebotes gilt es unbedingt zu verhindern“, teilt Schiferau mit.

Der Verein Frauen-Notruf hatte Alarm geschlagen, weil er sein Angebot zum Jahresbeginn „aufgrund von Stundenkürzungen der Mitarbeiterinnen“ habe einschränken müssen, wie Maren Kolshorn von der Fachstelle sagte. Grund seien unter anderem „die Mittelkürzungen durch die Stadt im Rahmen des Entschuldungshilfeprogramms“. Die Kürzung beläuft sich seit 2013 auf 13 500 Euro jährlich. Das hatte der Rat beschlossen. Mit dieser Summe hatte die Stadt Göttingen bis dahin die Umsetzung des niedersächsischen Gewaltschutzgesetzes gefördert.

Das sei aber Landesaufgabe, sagte Verwaltungssprecher Detlef Johannson. Der Zuschuss für die Arbeit der Gewaltschutzeinrichtung betrage nun 17 000 Euro jährlich. Wobei die Einrichtung noch 65 000 Euro pro Jahr zur Aufrechterhaltung ihrer Beratungsstelle für von Gewalt betroffene Frauen und Mädchen erhalte.

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