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Mehr Millionen in die Region

Ein Jahr Südniedersachsen-Programm Mehr Millionen in die Region

Das Südniedersachsenprogramm wird bis 2020 voraussichtlich deutlich mehr mehr Geld in die Region bringen als die ursprünglich veranschlagten 100 Millionen Euro. Ein Jahr nach Beginn des Programms seien bis Ende 2016 bereits 70 Millionen zu erwarten, erklärte Niedersachsens Ministerpräsident Stephan Weil (SPD) bei der Vorstellung eines ersten Bilanz.

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Niedersachsens Ministerpräsident Stephan Weil (SPD).

Quelle: Julian Stratenschulte

Göttingen/Nörten-Hardenberg. "Der Motor ist angesprungen", sagte Weil. Der Ministerpräsident nannte als Beispiel unter anderem das geplante Sekundär-Rohstoffzentrum bei Goslar, mit dem Rückstände aus dem jahrhundertelangen Bergbau im Harz aufbereitet werden sollen. Es sei jetzt schon abzusehen, dass der Abraum aus dem Bergbau „eine wahre Schatzkammer“ sei, die beispielsweise die teuren seltenen Erden liefern könne. Auch die Aufrüstung der Region mit Breitbandtechnik komme gut voran. Hier werde es 2016 einen „Durchbruch“ geben, erwartet Weil. Noch in diesem Jahr könnten die Kabel gelegt werden, „unter Umständen sogar bis in die Häuser hinein“.

Göttingens Landrat Bernhard Reuter (SPD) schloss sich Weils positivem Ausblick zum Südniedersachsenprogramm an. Bis zum Ende der Laufzeit könne es eine Fördersumme von bis zu 250 Millionen Euro generieren. Die entscheidende Voraussetzung dafür sei die Qualität der beantragten Infrastruktur-Projekte auch in der Zukunft, erklärte Ministerpräsident Weil.

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