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Mehr Sicherheit vor Rasern gefordert

Europa-Allee Mehr Sicherheit vor Rasern gefordert

Die Unterstützer einer Flüchtlingsunterkunft in der Göttinger Europa-Allee sorgen sich um die Sicherheit der Bewohner. Unmittelbar vor der Unterkunft würden viele Autofahrer zu schnell fahren, berichteten sie beim „Runden Tisch (RT) Europa-Allee“. Das gefährde vor allem Kinder, die die Bushaltestelle vor dem Wohnblock nutzen.

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An der Euopa-Allee sollen Anwohner besonders an den Bushaltestellen vor zu schnellen Autofahrern geschützt werden.

Quelle: Heller

Göttingen. Die breite, gut ausgebaute Straße ist viel befahren – sie ist die einzige offizielle Zufahrt zum Wohnviertel Holtenser Berg. Und sie führt schnurgerade am neuen Flüchtlingswohnheim „Europa-Allee“ vorbei. „Hier wird oft gerast wie auf einer Autobahn“, beklagten die Bürger vom Holtenser Berg und Hagenberg. Nicht selten werde auf Höhe des Komplexes vor beziehungsweise hinter vorhandenen Tempo-30-Schildern noch einmal Gas gegeben. Die stehen nämlich keine 100 Meter entfernt weiter nördlich vor beziehungsweise hinter dem neuen Wohnheim – direkt vor den ersten Wohnhäuser am Holtenser Berg.

Fußgänger-Überweg könnten Abhilfe schaffen

Besonders gefährlich sei die Situation im Bereich von Stadtbus-Haltestellen unmittelbar vor dem Wohnheim. Viele Bewohner fahren mit dem Bus zur Schule, zu Sprachseminaren und zum Einkaufen – und sie würden die Fahrbahn naturgemäß in diesem Bereich überqueren.

Flüchtlingswohnheim an der Europa-Allee

Quelle: Theodoro da Silva

Die Idee aus dem RT-Europa-Allee: Die Tempo-30-Schilder müssten nur einige Meter versetzt werden. Zugleich schlagen die Ehrenamtlichen einen Fußgänger-Überweg oder eine andere sogenannte Querungshilfe im Bereich der Bushaltestellen vor.

Offen für Veränderungen

„Keine Frage, da muss etwas passieren“, kommentierten Jacqueline Emmermann vom Präventionsteam der Polizei Göttingen und der Kontaktbereichsbeamte Marco Otte die Sorgen der Anwohner während der Sitzung. Sie hatten für solche und weitere Fragen zur Integration von Flüchtlingen und Prävention an der Sitzung teilgenommen. Er werde die Vorschläge über die Sachabteilung der Polizei für Verkehr an die Stadt als zuständige Verkehrsbehörde weiter geben, hat Otte inzwischen dem RT mitgeteilt.

Auch die Stadtverwaltung ist offen für solche Änderungen: „Da müsste sich doch was machen lassen“, sagte Joachim Sterr von der städtischen Flüchtlingshilfe auf Tageblatt-Anfrage. Ähnlich war sie vor ein paar Wochen bereits vor einer Unterkunft im Nonnenstieg verfahren.

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