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Mehr Studierende an Göttingens Universitäten

Zahl der neu Immatrikulierten stiegt stark Mehr Studierende an Göttingens Universitäten

Die Studierendenzahlen in Niedersachsensind zum anlaufenden Wintersemester teilweise stark angestiegen. Zugleich verzeichnen die meisten großen Hochschulen des Bundeslandes auch deutlich mehr Neuanschreibungen als vor einem Jahr, wie eine Umfrage des Evangelischen Pressdienstes vom Montag ergab.

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Quelle: Archiv

Göttingen. Einen wesentlichen Grund für die Entwicklung sehen Fachleute im Wegfall der Studiengebühren.

An der größten niedersächsischen Universität Göttingen werden sich voraussichtlich rund 6.000 Studierende neu einschreiben. Das seien etwa fünf Prozent mehr als vor einem Jahr, sagte Hochschul-Vizepräsidentin Ruth Florack. Die Zahl der Studierenden steige damit auf voraussichtlich mehr als 28.700 - das sind über 1.000 mehr als im vorausgegangenen Wintersemester und bedeutet der höchster Stand seit 1998.

Die Leibniz Universität Hannover verzeichnet ebenfalls einen starken Anstieg der Studierendenzahl. Aktuell zeichnet sich ab, dass dort etwa 25.500 Studierende immatrikuliert sein werden - vor einem Jahr waren es 23.900. Bislang haben sich 4.240 Anfängerinnen und Anfänger in Hannover neu eingeschrieben, sieben Prozent mehr als zum selben Zeitpunkt 2013.

An der TU Braunschweig starten 2.890 junge Menschen ein Bachelor-Studium. Insgesamt sind dort mit insgesamt 18.300 Studierende so viele junge Menschen wie noch nie eingeschrieben. Die Universität Osnabrück bildet in diesem Wintersemester zehn Prozent mehr Studentinnen und Studenten aus als vor einem Jahr. Die Zahl der insgesamt Immatrikulierten stieg auf 12.800. In Hildesheim beginnen 1.660 Bachelor- und 578 Masterstudierende ihr Studium.

Damit sind dort erstmals mehr als 7.000 Studierende eingeschrieben. An der Universität Oldenburg blieb die Zahl der Studienanfänger mit rund 2.000 dagegen stabil. An der Leuphana Universität Lüneburg nehmen mehr als 1.500 Erstsemester ein Studium auf.

Weil die Einschreibfrist noch nicht abgelaufen ist und zahlreiche abgelehnte Bewerber wohl wieder versuchen werden, durch Klagen an einen Studienplatz zu gelangen, konnten die Universität bislang nur vorläufige Angaben machen. Niedersachsen hatte als letztes Bundesland die allgemeinen Studiengebühren zum Wintersemester 2014/15 abgeschafft. Sie werden nur noch für berufsbegleitende Studiengänge in Bayern sowie an privaten Hochschulen erhoben.

epd

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