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Mehr Väter in Göttingen nehmen Elternzeit

Über dem Durchschnitt Mehr Väter in Göttingen nehmen Elternzeit

Jeder dritte Vater im Landkreis Göttingen hat sich zuletzt Elternzeit genommen. Damit liegt Göttingen deutlich über dem niedersächsischen Durchschnitt, teilte dieKrankenkasse IKK Classic mit.

642 von 1959 Vätern im Jahr 2013 geborener Kinder haben laut IKK die Möglichkeit genutzt, sich um die Betreuung ihrer Kinder zu kümmern. Thomas Wiechert von der IKK zufolge liegt der Anteil mit 33 Prozent deutlich über dem niedersächsischen Durchschnitt von 29 Prozent. Die Bezugsdauer lag durchschnittlich bei 3,5 Monaten.
Das Elterngeld hat 2007 auf Initiative der Bundesregierung das vorherige Erziehungsgeld als Unterstützungsmaßnahme für Familien abgelöst. 2015 ist das „Elterngeld Plus“ hinzugekommen, mit dem sich Teilzeittätigkeiten beider Elternteile kombinieren lassen. Mütter und Väter können dabei länger Elterngeld beziehen, wenn sie nach der Geburt ihres Kindes in Teilzeit arbeiten. „Sie erhalten Elterngeld Plus in halber Höhe des Elterngeldes, dafür aber doppelt so lange.“, erklärt Wiechert.
Grundsätzlich stellen Elternteile ihre Anträge selbst. Dies ist Wiechert zufolge auch rückwirkend möglich. Eine nachträgliche Auszahlung sei für maximal drei Monate möglich.
Wiechert ist außerdem wichtig, dass für die Dauer des Bezugs von Elterngeld eine Befreiung von den Pflichtbeiträgen der gesetzlichen Krankenversicherung gilt. Diese greife aber nur bei den Einnahmen aus dem Elterngeld, nicht bei sonstigen Einkünften, so Wiechert. hö

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