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„Applaus, Applaus“

Musikfestival an der Heinrich-Böll-Schule „Applaus, Applaus“

Mehr als 200 Schüler von acht Göttinger Schulen traten am Donnerstagvormittag beim Musikfestival der Heinrich-Böll-Schule auf. „Genießt den Auftritt und let‘s gooo!“, rief ein Tannenberg-Schüler ins Mikro. Er rockte mit seiner Band die Schulaula, in der zum 17. Mal das Musikevent ausgetragen wurde.

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Herberhäuser Grundschüler auf der Bühne - dem Publikum gefällt es.

Quelle: Swen Pförtner

Göttingen. „Wir wollen eine Basis schaffen, auf der wir was gemeinsam machen, auch wenn wir an unterschiedlichen Schulen sind“, erklärte Martina Kolbe-Schwettmann, Schulleiterin der Heinrich-Böll-Schule. Dazu wurden alle 45 Göttinger Schulen eingeladen, acht waren dabei. Musikalisch ging es von A-Capella-Gesang über Rap bis hin zu Blasorchestermusik. „Die Freude soll im Vordergrund stehen“, sagte Kolbe-Schwettmann. Schließlich sei Musik ein Bereich, der Menschen einander näherbringe.

Durch das musikalische Angebot an Schulen sollten den Kindern und Jugendlichen lebenspraktische Angebote auf den Weg gegeben werden. Außerdem könne mit derartigen Auftritten Schülern Angst genommen werden. „Auch wenn man nicht perfekt ist, kann man sich mit seinem Können zeigen“, erklärte die Schulleiterin.

17. Musikfestival der Schulen

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Doch zu welcher Leistung ein wenig Lampenfieber befähigt, hat Luka von der Förderschule an den Gleichen erfahren. „Ich hab das Lied noch nie richtig auswendig gekonnt“, sagte der Zehnjährige über das Stück „Applaus, Applaus“, das er zusammen mit den „Singin Rock Kids“ fehlerfrei gesungen hat. Auch Band-Kollegin Jasmin war vor dem Auftritt nervös. Sie liebt es aber, mit der Band aufzutreten: „Weil ich gerne singe“, erklärte die Zwölfjährige. Dirigiert wurden die „Singin Rock Kids“ erstmals von Larissa (16). „Seit einem Jahr proben wir die Stücke“, verriet die Zehntklässlerin, die fast keine Mittwochsprobe verpasst hat. Auch der zwölfjährige Enrico findet, dass Musik verbindet. Er singt gerne und macht vor allem „mit den anderen was zusammen.“

Die Viert-, Fünft- und Sechstklässler der Heinrich-Böll-Schule lieferten sich das Rap-Battle „Mädchen gegen Jungs“, dem Titelsong aus dem gleichnamigen Kinofilm „Bibi und Tina“. Auch der Unterstufenchor, die „Soundcheckers“ und der Kollegiumschor der Heinrich-Böll-Schule traten auf. Grundschüler aus Herberhausen und der Adolf-Reichwein-Schule waren beim Musikfestival dabei, die Montessori-Schulband sowie die „30 Coloured Beats“ und die „Lilalive“-Bläserklasse der Christoph-Lichtenberg-Gesamtschule (IGS) Geismar waren vertreten. Großen Applaus gab es auch für die „Alltagshelden“ der Schule am Tannenberg: Sie performten den Song „Bist du real“ - lautstark und mit ansteckender Freude.

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