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Mehr als 500 Besucher bei erstem Treffen von „Göttingen hilft“

Ideen für Hilfsangebote Mehr als 500 Besucher bei erstem Treffen von „Göttingen hilft“

Mehr als 500 Menschen haben den Aufruf der Initiative „Göttingen hilft“, die Flüchtlingen das Leben in der Leinestadt und der Region erleichtern will, bereits unterzeichnet. Am Freitag sind mehr als 100 von ihnen im Vorlesungssaal der Hochschule für angewandte Wissenschaft und Kunst in Göttingen zu einem ersten Treffen zusammengekommen.

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Quelle: SPF (Symbolbild)

Göttingen. In einem offenen Plenum sammelten sie Ideen für mögliche Hilfsangebote und bildeten anschließend Schwerpunktgruppen. Die Initiatoren der Initiative wollen die Ergebnisse des Abends jetzt auswerten. Anschließend sollen – soweit noch nicht beschlossen – konkrete Aktionen umgesetzt werden.

„Ich bin froh, dass eine so große Bereitschaft vorhanden ist, zu helfen, und dass Menschen, die sich zum Teil überhaupt nicht kennen, heute so konstruktiv zusammengearbeitet haben“, lautete das Fazit von Karl Gebauer, einem der Initiatoren. Gebauer betonte, dass „Göttingen hilft“ keine Konkurrenz zu bereits bestehenden Initiativen und Organisationen darstellen wolle, im Gegenteil: „Wir möchten mit ihnen zusammenarbeiten und zur Vernetzung beitragen.“
Die Teilnehmerschaft war bunt gemischt, reichte von Schülerinnen bis zu Rentnern, vom Linken-Politiker Gerd Nier bis hin zum CDU-Bundestagsabgeordneten Fritz Güntzler. Nicht alle kamen aus Göttingen. Auch aus dem Landkreis waren Unterstützer erschienen, und ein Teilnehmer war sogar aus Uslar angereist. Die geplanten Hilfsangebote decken ein breites Spektrum ab. Dieses reicht von Sprachvermittlung über Freizeitgestaltung, Jugendarbeit, Patenschaftsübernahme, Alltagsbegleitung bis hin zu psychologischer Betreuung. Auch einige sehr konkrete Pläne gibt es, zum Beispiel die Einrichtung einer Fahrradwerkstatt und gemeinsames Kochen mit Frauen. hr

goettingen-hilft.de

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