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Mehr als nur eine Dorfkneipe

In der Herberhäuser Schänke werden Kästner, Tucholsky und Ringelnatz zitiert Mehr als nur eine Dorfkneipe

„Altes Schwein im Trüffelbeet, weißt du denn, wie gut‘s dir geht?“ Gut gehen bei Kaffee und Kuchen ließen es sich auch die Besucher in der Dorfschänke am sechsten Herberhäuser Literaturnachmittag. In kuscheliger Atmosphäre zwischen gemütlichem Fachwerk gab es „Literatur vom Fass“.

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Literaturnachmittag in Herberhausens Dorfschänke: Vorleserinnen Farah Fischer, Marina Busko, Dorothea Heumann (von links).

Quelle: Wenzel

Herberhausen. Ringelnatz, der „An den Mann im Spiegel“ aus dem Trüffelbeet berichtete, war nur einer von vielen Autoren, die die Mitglieder der Literarischen Gesellschaft Göttingen für den sechsten Literaturnachmittag in der Dorfschänke ausgewählt hatten.

Thema diesmal: „Kabarett seit den Zwanziger Jahren und Chansons“. Das mit den Chansons klappte diesmal aus technischen Gründen nicht so ganz. Die Beiträge jedoch - solche von Erich Kästner, Kurt Tucholsky, Christian Morgenstern, Mascha Kaléko oder Jüngeren wie Robert Gernhard, Wolf Biermann und  Heinz Erhardt - amüsierten die knapp 30 Zuhörer. Dabei hatte es anfangs schauerlich geklungen: ein Schrei.

Das, so Vera Rohrdantz vom Betreiber-Team, war „die Zeit, die schreit nach Satire“. So kam es denn auch, als Marina Busco und Farah Fischer, Dorothea Heumann und Niki Wildberg, Helmut Brinks und eben Rohrdantz selbst in verteilten Rollen aus dem Literatur-Fass einschenkten. Womit wieder bewiesen war, was Rohrdantz und Ehefrau Karin Peinemann sich vorgenommen haben: Dorfschänke, mehr als nur eine Dorfkneipe.

Der nächste Literaturnachmittag in der Dorfschänke Herberhausen ist übrigens am Ostersonnabend, 26. März, wieder ab 16 Uhr bei Kaffee und Kuchen.

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