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Mehrzweckbau als Ersatz für Festhalle

Neubaupläne in Weende Mehrzweckbau als Ersatz für Festhalle

Die Stadt will die Weender Festhalle abreißen und durch einen Neubau hauptsächlich für Schul- und Hortzwecke ersetzen. In das Gebäude soll eine Pausen- und Mensahalle integriert werden, die auch für Veranstaltungen genutzt werden kann. Der Ortsrat hat noch Bedenken, gab aber mehrheitlich grünes Licht für das Vorhaben. 

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Mensa- und Veranstaltungshalle mit Glasfront statt Festhalle

4,7 Millionen Euro kostet nach ersten Plänen der Verwaltung ein moderner Mehrzweckbau mit Hort- und Klassenräumen sowie Mensahalle einschließlich Festhallenabriss. Nach dem Wunsch der Grünen in Passiv-Energie-Bauweise erstellt, kostet der Bau sogar 5,1 Millionen Euro. 

Es würden dringend neue Räume für die Förderschule Am Tannenberg benötigt, ebenso ein Hort, und „die Hainbundschule möchte Ganztagsschule werden“, so Schuldezernent Ludwig Hecke bei der Vorstellung der Entwürfe im Ortsrat. Getrennte neue Gebäude nur für Teilnutzungen zu bauen, sei nicht mehr vertretbar, argumentierte Stadtbaurat Thomas Dienberg. Eine nötige Komplettsanierung der alten Halle koste allein 1,25 Millionen Euro. Durch einen modernen Neubau würden Betriebskosten deutlich gesenkt. Er sagte zu, dass eine Hallenvergabe nicht durch die Schule geregelt werde.

Die CDU-Fraktion im Ortsrat wollte noch nicht zustimmen und enthielt sich. Die Verwaltung müsse noch nachbessern, so Hans Peter Arnold. Die Hallenhöhe könne vergrößert werden, indem beispielsweise der Boden tiefer gelegt werde. Es müsse auch eine vernünftige Bühne geben. SPD und Grüne forderten Beteiligung an der weiteren Detailplanung, billigten das Projekt aber als Chance für Weende.

Dagegen stimmte Norbert Walter (FDP). Der alten Festhalle solle noch eine Chance gegeben werden, forderte er,  und nicht für ein „Linsengericht einer bestuhlbaren Pausenhalle geopfert“ werden. 

Bereits am Mittwoch, 18. März, soll in einer Sondersitzung des Stadtrates ab 19 Uhr im Neuen Rathaus über zusätzliche Investitionsvorhaben und Nachtragshaushalt entschieden werden. Die Investitionsausgaben 2009 sollen um zehn auf rund 40 Millionen Euro steigen. Noch offen ist, welche Projekte mit dem Konjunkturprogramm des Bundes kompatibel sind. Die Grünen im Stadtrat begrüßten unterdessen bereits die geplante Verwendung der Konjunkturmittel. 

                                                                                                                   Gerald Kräft

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