Volltextsuche über das Angebot:

9 ° / 7 ° Sprühregen

Navigation:
Melanie und Mario Rettberg eröffnen Gruselkeller in Groß Schneen

Schreck, lass nach! Melanie und Mario Rettberg eröffnen Gruselkeller in Groß Schneen

Wenn am Freitag die Dunkelheit hereinbricht über Groß Schneen, verwandelt sich ein Haus am Helmstor wieder in eine furchterregende Geisterhöhle. Dort wohnt Familie Rettberg, und die versetzt andere gerne in Angst und Schrecken.

Voriger Artikel
Arbeitsagentur Göttingen: Mehr Stellen und weniger Arbeitslose
Nächster Artikel
Tempo 30 nachts: Besonders beliebt in Baden-Württemberg

Der Orient ist neues Motto an einer der sechs Stationen: Melanie und Mario Rettberg in ihrem Gruselkeller.

Quelle: Hinzmann

Groß Schneen. So gerne, dass sie nunmehr zum neunten Mal an Halloween ihren Gruselkeller öffnet, eine Art Geisterbahn, die Kinder und Erwachsene gleichermaßen erkunden können – zu Fuß. Wer jemanden zum Festhalten benötigt, kann sich auch mit mehreren auf den garantiert aufregenden Weg machen. Nur Taschenlampen, die sind nicht gern gesehen. Wo bliebe denn da der Spaß?

„Wir haben uns auch in diesem Jahr wieder einige Neuigkeiten ausgedacht“, sagt Melanie Rettberg. So gebe es diesmal an einer der sechs Stationen im Keller auch eine Gruselecke zum Thema Orient. Und dann erst die ganze Technik, um Geräusche auszulösen und Puppen in Bewegung zu setzen.

„Das wird immer ausgeklügelter“, sagt die 38-Jährige. Die ganze Woche sei sie mit ihrem Mann Mario schon jede freie Minute im Gruselkeller beschäftigt und tüftele an den Details. Donnerstag und Freitag habe sich der 43-Jährige sogar frei genommen. Schließlich sei es viel Arbeit, andere zu erschrecken, sagt Melanie Rettberg. Im Garten haben sie sogar einen künstlichen Friedhof angelegt – inklusive Grabsteinen. „Es kann aber keinem etwas passieren. Und keiner wird nass gemacht.“

Ihre Freunde seien alle beeindruckt von ihrem Grusel-Eifer, sagen Melanie und Mario Rettberg. „Einige haben sich sogar schon als Statisten angeboten.“ Zudem würden die Besucher immer einfallsreicher. „Die Kreativität ihrer Kostüme hat Ausmaße angenommen, das lässt einen staunen“, sagt die 38-Jährige. Zombies gebe es ja auf jeder Halloween-Party, „aber wie die bei uns zurecht gemacht sind, das ist schon außergewöhnlich“. Im vergangenen Jahr habe einer der rund 350 Besucher einen Karton über seinen Oberkörper gestülpt und einen Kopf im Arm getragen. Das sei wirklich gruselig gewesen.

Der Gruselkeller der Familie Rettberg in Groß Schneen, Helmstor 7, ist am Freitag, 31. Oktober, ab 19.03 Uhr für alle Kinder und Erwachsenen geöffnet, die Lust haben, sich zu gruseln und schaurig zu verkleiden. Es gibt Getränke und Bratwurst.
Voriger Artikel
Nächster Artikel
Vor 25 Jahren erhielt der Göttinger Wissenschaftler Erwin Neher den Nobelpreis