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Mengershausen: Gurken zum Selbstpflücken

Ungespritzt und frisch vom Acker Mengershausen: Gurken zum Selbstpflücken

„Ist der Mai kühl und nass, füllt’s dem Bauern Scheun’ und Fass.“ Bei Frank Wiegmann in Mengershausen hat sich die alte Bauernregel bewahrheitet: Auf seinem Gurkenacker warten noch unzählige Salat-, Schmor- und Einlegegurken auf Selbstpflücker. „Wegen des kalten Frühjahrs sind die Schnecken ausgeblieben.

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Einfach ungeschält hineinbeißen: Frank Wiegmann soll seiner Tochter Lina vormachen, wie das geht.

Quelle: Vetter

Mengershausen. Wir haben doppelt so viel Gurken wie im vergangenen Jahr“, sagt der Landwirt. Im Juni erst hat Frank Wiegmann den Betrieb an der Lindenstraße von seinem Vater Alfred Wiegmann, auch Gurkenkönig genannt, übernommen.

Das Geschäft mit den Selbstpflück-Gurken, seit 15 Jahren Bestandteil der Landwirtschaft, führt Frank mit Ehefrau Mona weiter. Vor allem die Einlege- und Schmorgurken seien ein wenig in Vergessenheit geraten.

„Es kommt hauptsächlich die ältere Generation zum Pflücken“, berichtet Mona Wiegmann. Auf dem Speiseplan ihrer eigenen Familie haben die Gurken aber trotz des häufigen Verzehrs nach wie vor einen hohen Stellenwert: „Wir legen sie ein, essen sie gefüllt mit Hackfleisch, als Salat oder einfach so aufs Brot“, erzählt die 33-Jährige. Auch die beiden Töchter Ronja (5) und Lina (2) helfen fleißig mit, den jährlichen Vorrat zu verspeisen.

Die Gurken auf seinem Feld, sagt Frank Wiegmann, seien ungespritzt und deshalb auch mit Schale zu genießen. Weil die Ernte in diesem Jahr so üppig ausfällt, hat er bereits die Göttinger Tafel beschenkt. Noch etwa drei bis vier Wochen können Gurkenfans in Mengershausen auf ihre Kosten kommen.

Wer ernten will, kann sich unter der Telefon 0 55 09 / 13 72 anmelden. Auf dem Hof wird ihm dann der Weg zum nahe gelegenen Acker gewiesen. Gewogen und bezahlt wird nach Rückkehr des Selbstpflückers auf den Hof.

Für die Kunden gibt es in Mengershausen noch einen besonderen Service: „Wir haben eine Gurken-Waschmaschine“, sagt Frank Wiegmann. In der großen Trommel, die sich per Handkurbel in einem Wasserbecken dreht, finden 10 bis 12 Kilogramm des Gemüses Platz. 

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