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Messungen in der Göttinger Musa abgeschlossen

Ergebnisse nächste Woche Messungen in der Göttinger Musa abgeschlossen

Nach dem Fund potenziell krebserregender Mineralwolle in einem Kellerraum des Kulturzentrums Musa sind die umgehend angeordneten Messungen der Raumluft am Mittwoch abgeschlossen worden. Ob Fasern der Mineralwolle freigesetzt wurden, dazu liegen vermutlich Anfang nächster Woche Ergebnisse vor. Bis dahin bleiben 18 Übungsräume im Keller der Musa vorsorglich gesperrt. 50 Bands können vorerst nicht proben.

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Mit diesem Gerät hat Geologe Peter Mangelsdorff die Luft in den Räumen der Musa untersucht.

Quelle: Pförtner

Göttingen. „Es ist eine ganz große Betroffenheit da“, sagte Musa-Öffentlichkeitsarbeiterin Tine Tiedemann am Mittwoch. Selbst die Politik schalte sich ein. „Das Telefon steht nicht mehr still.“ Dennoch müsse man jetzt Ruhe bewahren und abwarten, „bis wir die Ergebnisse haben“. Wenn allerdings tatsächlich eine Belastung der Luft mit den Mineralwollefasern festgestellt werden sollte, „dann brauchen wir ganz schnell einen Fahrplan für die Bands und uns“. Betroffen von der Sperrung sind nur die 18 Übungsräume im Keller. Das Kulturprogramm in der Musa läuft nach Angaben von Tiedemann wie geplant weiter. Anbieter von Musikunterricht könnten auf andere Räume ausweichen.

Unterdessen hat Vera Rohrdantz, Betreiberin der Dorfschänke in Herberhausen, der Musa Hilfe angeboten. „Wir stellen unsere Räume gerne als Probenraum zur Verfügung“, erklärte Rohrdantz. Die Dorfschänke öffne erst um 18 Uhr, bis dahin stehe sie Bands offen. „Das ist ja nett“, sagte Tiedemann. Beide wollen sich nun über eine mögliche Kooperation verständigen.

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