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Migrationszentrum und „Göttingen hilft“ koordinieren Hilfsangebote für Flüchtlinge

Stadtverwaltung sucht Wohnungen Migrationszentrum und „Göttingen hilft“ koordinieren Hilfsangebote für Flüchtlinge

Göttingen will helfen. Viele Mensch wollen sich ehrenamtlich engagieren, um hier ankommenden und lebenden Flüchtlingen das Leben in Stadt und Landkreis zu erleichtern. Am Freitag hat beim Landkreis ein neuer Lehrgang für Integrationslotsen mit 45 Teilnehmern begonnen.

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Neuer Kurs für angehende Integrationslotsen beim Landkreis: Die 45 Teilnehmer wollen sich ehrenamtlich engagieren.

Quelle: Vetter

Göttingen. Das Göttinger Migrationszentrum für Stadt und Landkreis hat seit Anfang April mit finanzieller Unterstützung der Stadt Göttingen eine neue Stelle eingerichtet: Indira Khalikova kümmert sich dort darum, die zahlreichen ehrenamtlichen Hilfsangebote zu koordinieren. Auch bei der Plattform „Göttingen hilft“ gehen derzeit viele Hilfsangebote ein.

„Aktuell besteht unser Helfernetzwerk aus 92 Personen“, sagt Zeliha Karaboya vom Migrationszentrum. Diese hätten sich als ehrenamtliche Helfer registrieren lassen. Jetzt koordiniere Khalikova, wo und wie sie Flüchtlingen helfen können. Dabei arbeite sie eng mit Nachbarschaftszentren oder der Initiative „Göttingen hilft“ zusammen. Von Kinderbetreuung, Hausaufgaben bis hin zur Begleitung bei Behördengängen reicht das Angebot. Einzig Kleider- und Sachspenden könnten derzeit nicht angenommen werden. Es fehlt dem Zentrum ein Platz zum Zwischenlagern. „Was wir brauchen ist ein Lagerraum und Ehrenamtliche, die ihn verwalten“, sagt Karaboya. Vor allem alleinstehende Männer unter den Flüchtlingen bräuchten viel Hilfe, sagt Karaboya. Wer helfen will, erreiche das Zentrum am besten über die Internetseite.

I. Khalikova

I. Khalikova

Quelle:

Im Landkreis Göttingen haben inzwischen 26 Integrationslotsen nach Auskunft von Isa Sandiraz, Integrationsbeauftragter beim Landkreis, ihre Arbeit aufgenommen. Er sieht ihre Funktion nicht nur in der Betreuung und Integration von Flüchtlingen. Sie seien auch Multiplikatoren, um in ihren Orten und Gemeinden auf die Situation von Flüchtlingen aufmerksam zu machen, sagt Sandiraz.

Als Plattform, über die sich Helfer organisieren können, versteht sich „Göttingen hilft“ (goettingen-hilft.de). Inzwischen haben sich aus dem Zusammenschluss mehrere Arbeitsgruppen gegründet, sagt Scott Stock-Gissendanner.
Unterdessen sucht die Stadtverwaltung weiter Wohnungen, die sie für Flüchtlinge „zu vernünftigen Preisen“ anbieten kann, sagt Verwaltungssprecherin Stefanie Ahlborn. Hilfswillige Eigentümer könnten sich unter Telefon 05 51 / 4 00 24 72 an die Verwaltung wenden.

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