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Millionen-Betrug mit Küken-Sortierern

Neuer Prozess in Göttingen Millionen-Betrug mit Küken-Sortierern

Vor dem Landgericht Göttingen hat am Mittwoch die zweite Auflage eines Prozesses um sogenanntes Chick-Sexing begonnen. Angeklagt ist ein 56-jähriger Unternehmer aus dem Solling, der keine Sozialabgaben für asiatische Mitarbeiter abgeführt haben soll, die Hühnerküken nach Geschlecht sortierten.

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Vor dem Landgericht Göttingen hat am Mittwoch die zweite Auflage eines Prozesses um sogenanntes Chick-Sexing begonnen.

Quelle: dpa

Göttingen. Die Küken werden in der Regel direkt nach dem Schlüpfen sortiert: Weibliche Tiere sollen später Eier legen, männliche Küken werden größtenteils getötet und zu einem kleineren Teil gemästet.

Der Bundesgerichtshof hatte das erste Urteil gegen den Unternehmer aus dem Solling aufgehoben. Das Landgericht hatte den Geschäftsmann und seinen Bruder wegen Betruges zu Bewährungsstrafen verurteilt, sie sollen Sozialabgaben in Millionenhöhe nicht abgeführt haben. Die Verfahren gegen die beiden Brüder werden nun getrennt voneinander wieder aufgenommen.

Von Matthias Brunnert

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