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Millionen für Göttinger Schloss und Krankenhaus

Finanzausschuss für Kauf Millionen für Göttinger Schloss und Krankenhaus

Der Landkreis Göttingen soll das Schloss Wollershausen und das ehemalige Vereinskrankenhaus in Hann. Münden kaufen, um dort Flüchtlinge unterzubringen. Dafür hat sich am Donnerstag der Finanzausschuss des Kreistages ausgesprochen.

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Quelle: dpa (Symbolbild)

Göttingen. In Wollershausen sind derzeit Geflüchtete in einer Turnhalle untergebracht. Jetzt möchte der Landkreis zwei Gebäude, das Wohnheim und das Wirtschaftsgebäude, auf dem Schlossgrundstück zu dauerhaften Flüchtlingsunterkünften umbauen. Im sanierungsbedürftigen Schloss selbst sollen keine Flüchtlinge unterkommen, erklärte die Kreisrätin Christel Wemheuer. Insgesamt wolle der Landkreis für das Projekt in Wollershausen 1,6 Millionen Euro aufwenden.

Zweites Projekt: der Umbau des ehemaligen Vereinskrankenhauses Münden zur Flüchtlingsunterkunft. Dafür sollen 1,1 Millionen Euro eingesetzt werden, erläuterte Wemheuer. Teile der „riesigen Anlage“, so die Kreisrätin, würden wohl abgerissen werden müssen. In der Gesamtbetrachtung sei auch hier ein Kauf „sehr viel günstiger“ als eine Anmietung entsprechender Räume. Über den Kaufpreis hinaus will der Landkreis Göttingen an die Personaltransfergesellschaft des insolventen Krankenhauses 300 000 Euro weiterreichen.

Hier erhob für die Linkspartei Eckard Fascher Einspruch. Die Transfergesellschaft sei dazu da, den Personalabbau in der Krankenhausbelegschaft möglichst geräuschlos über die Bühne zu bringen. Daher werde seine Partei dieser Zahlung im Kreistag die Zustimmung verweigern.

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