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Millionenschaden nach Explosion bei Haendler & Natermann in Münden

Explosionen erschüttern Münden Millionenschaden nach Explosion bei Haendler & Natermann in Münden

Zwei Explosionen in einem Farblager der Firma Haendler & Natermann in Hann. Münden haben in der Nacht zu Montag schwere Verwüstungen angerichtet. Die Polizei gehe nach ersten Schätzungen von Sachschaden in Millionenhöhe aus, sagte Sprecher Joachim Lüther in Göttingen.

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Explosionen verwüsten Farblager der Firma Haendler & Natermann in Hann. Münden.

Quelle: Burkhardt

Hann. Münden. Auf dem Gelände des Unternehmens, das Verpackungen und Etiketten aus verschiedenen Werkstoffen herstellt, hatte am Montagfrüh gegen 3.20 Uhr ein Mitarbeiter der Frühschicht einen Brand an einer Farbmischanlage entdeckt. Trotz mehrerer Löschversuche folgte nur Minuten später die erste Explosion in dem Gebäudetrakt, in dem auch Farben und Lösungsmittel verarbeitet werden. 26 Minuten danach ereignete sich eine zweite Explosion. Die Wucht dieser Detonation brachte Teile des Produktionsgebäudes zum Einsturz. Die Erschütterungen seien noch in mehreren hundert Metern zu spüren gewesen, erklärte die Polizei.

Eine Stunde nach der zweiten Explosion war der Brand unter Kontrolle, gegen 6 Uhr alles gelöscht. Bei den Arbeiten wurde ein Mitglied der Werksfeuerwehr von Haendler und Natermann verletzt. Er kam ins Mündener Krankenhaus.
Aus Sicherheitsgründen wurde das Firmengelände am südlichen Rand der Innenstadt weiträumig abgesperrt. Auch die nahe gelegene Bundesstraße 496 war für mehrere Stunden gesperrt. Die Feuerwehr nahm noch während den Löscharbeiten Messungen vor, Schadstoffe in nachweisbaren Mengen traten jedoch nicht aus.

Neben der Werksfeuerwehr von Haendler & Natermann waren die Feuerwehren aus Münden, Gimte, Wiershausen, Bonaforth, Oberode und Hemeln mit insgesamt mehr als 100 Feuerwehrleuten im Einsatz. Dazu kamen noch Mitarbeiter von Rettungsdiensten und der Polizei. Zur Ursache des Brandes und der Explosionen gab es bis Montagabend noch keine Angaben.

Foto: Burkhardt

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