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Minigolfbahn wird für die Saison vorbereitet

Zehntelmillimeterarbeit Minigolfbahn wird für die Saison vorbereitet

Die Saison lässt nicht mehr lange auf sich warten: Der Minigolf-Club (MGC) Göttingen macht derzeit seine Anlage an den Schillerwieesen fit für den Sommer.

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Arbeitseinsatz des MGC Göttingen auf der Minigolfanlage an den Schillerwiesen. Im Bild: Christian Roselieb (von links), Sascha Albrecht und Steven Böttcher.

Quelle: Wenzel

Göttingen. Gelöste Bahnplatten, abgesenkte Halterungen, beschädigte Schikanen: Nicht wenige der 18 Bahnen haben unter dem Winter gelitten. Besonders wichtig ist es, die Bahnen wieder eben auszurichten. „Das ist Millimeterarbeit“, sagt Andreas von dem Knesebeck, Chef des Minigolf-Clubs, „oder eher Zehntelmillimeterarbeit.“ Das wichtigste Instrument daher: die Wasserwaage, von denen der vielköpfige MGC-Instandsetzungstrupp gleich mehrere im Einsatz hat. Zweitwichtigstes Hilfsmittel: Unterlegplatten mit einer Dicke von zwei Millimetern bis hinunter in den Zehntelmillimeterbereich, mit denen die Bahnplatten haargenau, stabil und vor allem eben ausgerichtet werden können.

Bei einer von außen gar nicht wahrnehmbaren Schieflage, erläutert von dem Knesebeck, läuft eine direkt aufs Loch gespielte Kugel locker mal 20 Zentimeter am Ziel vorbei. „Dafür reicht es, auf einer Seite ein Ein-Cent-Stück drunterzulegen“, sagt der MGC-Chef. Bei manchen Bahnen allerdings wird absichtlich eine Schieflage hergestellt: Dann muss der Spieler so zielen, dass der Ball eine Kurve durchläuft, an deren Ende sich das Loch befindet.

Aber auch ohne diesen Trick wird die Anlage an den Schillerwiesen in der anstehenden Saison schwerer zu bespielen sein als bisher: Die alte Brücke an der unteren Bahn ist irreparabel beschädigt. Dafür wird als neue Schikane ein Salto eingebaut, der auch für versierte Spieler schwieriger zu bewältigen sein wird, erwartet von dem Knesebeck. Hier musste auch die gesamte Bahn erneuert werden.

Die Minigolf-Anlage an den Schillerwiesen gibt es schon etwa seit Ende der 1950-er Jahre, sagt Ingo von dem Knesebeck, Vater des Clubchefs und dessen Amtsvorgänger. Im Jahr 1970 wurde der Verein gegründet, 1999 pachtete der Verein die Anlage. Wann in diesem Jahr der Spielbetrieb beginnt, sagen die von dem Knesebecks, „ist ganz und gar vom Wetter abhängig“. Bis dahin müsse allerdings noch an fünf bis sechs Tagen Ausbesserungsarbeit geleistet werden.

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