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Mit Bagger und Säge gegen Betonplatte der Göttinger Godehardhalle

Suche nach alten Fliegerbomben Mit Bagger und Säge gegen Betonplatte der Göttinger Godehardhalle

Die Suche nach alten Fliegerbomben unter der ehemaligen Godehardhalle in Göttingen kann bald fortgesetzt werden. Zurzeit wird das massive Betonfundament der abgerissenen Halle aufgebrochen und abtransportiert – weitgehend erschütterungsfrei. Dort soll eine neue Profi-Basketballhalle gebaut werden.

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Mit Bagger und Säge gegen die Betonplatte der Göttinger Godehardhalle.

Quelle: Pförtner

Göttingen. Im Sommer hatte der niedersächsische Kampfmittelräumdienst seine Suche nach Bomben-Blindgängern vorerst abgebrochen. Seine Bohrer und Sonden konnten die Betonschicht der alten Turnhalle nicht durchdringen. Die etwa 20 Zentimeter dicke Platte und weitere tiefer reichende Fundamentteile würden jetzt mit einem Bagger angebrochen oder zersägt, erklärte Alexander Frey, Geschäftsführer der Göttinger Sport und Freizeit GmbH (GöSF) - sie ist Bauherr der neuen Halle.

Durch dieses Verfahren würden Erschütterungen vermieden, die vielleicht vorhandene Bombenzünder auslösen könnten. Arbeiten an Fundamenten in tiefer liegenden Bodenbereichen würden von Mitarbeitern des Kampfmittelbeseitigungsdienstes begleitet. Sie werden das Areal dann auch flächendeckend sondieren.

Bei neuen Bauprojekten ist die vorsorgliche Suche nach Bomben-Blindgängern in einem weiten Umfeld des Schützenplatzes vorgeschrieben. Dieser Bereich wurde gegen Ende des Zweiten Weltkrieges mehrfach bombardiert. Seitdem wurden bereits mehrere Blindgänger gefunden, auch unter der inzwischen in Betrieb genommenen Sparkassen-Arena.

Neben dieser neuen Schulsporthalle will die GöSF für 3,5 Millionen Euro eine weitere Sporthalle bauen und an die Göttinger Pro Basketball GmbH vermieten. Sie soll als Profi-Trainings- und Spielhalle der BG Göttingen dienen.

©Pförtner

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