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Mit Handy Notruf missbraucht

Akkusicherstellung Mit Handy Notruf missbraucht

Zu oft den Notruf angerufen: Mit einer Funkstreife versuchte die Göttinger Polizei einem vermutlich geistig verwirrten, den Handy-Akku abzunehmen. Seit Januar hat der Mann 38 mal die Polizei über die Notrufnummer 110 kontaktiert. Jetzt wurde er in eine psychiatrische Fachklinik gebracht.

Mit seinem Handy hat ein 42 Jahre alter Mann aus Göttingen am Sonntagabend, 6. Februar, gegen 23.30 Uhr mehrfach den Notruf 110 der Polizei Göttingen angerufen und den Beamten zusammenhanglose Sachverhalte geschildert.

Der vermutlich geistig verwirrte Göttinger war den Mitarbeitern des Lagezentrums der Polizeidirektion Göttingen nicht unbekannt. Seit Mitte Januar hatte der Mann insgesamt 38mal auf diesem Weg Kontakt zu ihnen aufgenommen. Auch die immer wieder vorgenommenen Hinweise auf die Strafbarkeit seines Handelns konnten den 42-Jährigen aber nicht stoppen. Nachdem die Polizisten den amtsbekannten 110-Anrufer am Sonntagabend erneut mehrfach am Draht hatten, rückte eine Funkstreife zur Wohnung des Mannes in die Philipp-Reis-Straße aus.
Als der Göttinger den Ermittlern den Akku seines Handys aushändigen sollte, um weitere Anrufe zu unterbinden, setzte sich der 42-Jährige körperlich zur Wehr und versuchte, den Zutritt der Beamten zu seinem Apartment durch Zudrücken der Tür zu verhindern. Die Ermittler konnten den vermutlich geistig Verwirrten schließlich in seiner Wohnung überwältigen. Er wurde mit dem Rettungswagen in eine psychiatrische Fachklinik gebracht.

ots/fh

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