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Mit dem Rad nach Herberhausen. Aber wie?

Von Herberhausen zur Knochenmühle Mit dem Rad nach Herberhausen. Aber wie?

Herberhausen soll zwischen Ortseingang und der Knochenmühle an der Bundestraße 27 einen durchgehenden Radweg bekommen. Darin sind sich Ortsrat und Stadtverwaltung einig.

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Über den Seitenstreifen: 450 Meter Radweg fehlen derzeit zwischen Herberhausen und der Knochenmühle.

Quelle: Heller

Herberhausen. Uneinigkeit herrscht aber darüber, wie dieser Weg aussehen und wo er lang führen soll.

Die Verwaltung schlägt vor, den Radverkehr künftig über den rund 150 Meter östlich der Zufahrtsstraße nach Herberhausen gelegenen Wichernweg zuführen. Für die Verwaltung liegen die Vorteile auf der Hand: Weil der Weg abseits der Hauptverkehrsstraße liegt ist er sicher. Die Investitionskosten lägen nur bei rund 3000 Euro, weil ein bestehender, asphaltierter Weg genutzt werden kann. Auf eine 60 000 Euro teure Beleuchtung soll verzichtet werden. Weitere Mittel stünden wegen der „angespannten städtischen Haushaltssituation“ in den nächsten Jahren nicht zur Verfügung.

Der Ortsrat indes lehnt die Billigvariante ab. Zu unsicher, so Ortsbürgermeisterin Ingrid Möhring (SPD), sei der Wegverlauf durch die Feldmark.

Stattdessen haben die Ortspolitiker einstimmig für einen Neubau eines kombinierten zwei Meter breiten Geh- und Radweg östlich der Straße An der Mühle gestimmt. Dafür hat die Verwaltung Kosten in Höhe von 90 000 Euro ohne Beleuchtung veranschlagt. Zu viel. Die Vorteile dieser Lösung lägen aber in der „sicheren, direkten und somit attraktiven Radverkehrsanbindung Herberhausens“, heißt es in einer Erörterung.

„Seit 20 Jahren diskutieren wir das Thema“, sagt Möhring. Immer wieder sei man vertröstet worden. Auch mit dem Argument, erst den Ausbau der B 27 abzuwarten. Jetzt, so Möhring, sei es trotz angespannter Lage endlich Zeit für einen neuen Radweg. „Wir wollen keinen Luxus, nur das Nötigste“, sagt Möhring. Daher verzichte man auch auf eine Beleuchtung des Weges.
Derzeit endet ein bestehender Radweg südlich der Bushaltestelle Knochenmühle. Dieser geht dann auf rund 450 Metern Länge in einen Randstreifen über.

Der Radweg und mögliche Varianten sind auch Thema in der nächsten Sitzung des Bauausschusses des Göttinger Rates. Weitere Themen sind die mögliche Erweiterung des Max-Planck-Institutes am Fassberg (Tageblatt berichtete), der Verkauf der Alten Mühle auf dem ehemaligen Stadtbadareal und die geplante 380-kV-Höchstspannungsleitung. Die Sitzung beginnt am Donnerstag, 19. August, um 16 Uhr im Saal 118 im Neuen Rathaus, Hiroshimaplatz 1-4.

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