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Mit falschen Fünfzigern bezahlt

Polizei sucht drei Tatverdächtige Mit falschen Fünfzigern bezahlt

Mit Phantombildern fahndet die Polizei Göttingen nach drei unbekannten Männern, die am vergangenen Dienstag, 19. Januar zwischen 11.10 und 11.55 Uhr in zwei Geschäften im Siekweg und in der Industriestraße mit gefälschten 50 Euro Geldscheinen bezahlt oder versucht haben.

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Quelle: EF

Nachdem die drei Tatverdächtigen gegen 11.10 Uhr einzeln nacheinander einen Bekleidungsmarkt im Siekweg betreten hatten, bezahlte jeder von ihnen die ausgesuchten Kleinwaren, wie z. B. ein Paar Herrenstrümpfe, mit einem 50 Euro Schein. Anschließend verließen die Betrüger unbehelligt den Markt. Die Kassiererin erkannte den Schwindel nicht sofort. Erst beim späteren Geldzählen fiel ihr auf, dass sich die Scheine irgendwie "anders anfühlten".
Knapp 45 Minuten später versuchte vermutlich einer der Männer in einem Supermarkt in der Industriestraße erneut sein Glück. Als er an der Kasse eine Zahnbürste, Zahncreme und Haargel mit dem Schein bezahlen wollte, traf er hier aber auf eine misstrauische Kassiererin. Sie übergab den Schein einer Kollegin zur Echtheitsüberprüfung. Nach bevor diese abgeschlossen war, verlor der Unbekannte die Nerven und flüchtete.
Aufgrund der räumlichen Nähe beider Tatorte und der Beschaffenheit der sichergestellten vier Geldscheine gehen die Ermittler des 3.
Fachkommissariats von einem Tatzusammenhang aus. Von den Tätern fehlt bislang jede Spur.
Nach Auskunft des LKA Niedersachsen hat es im letzten Jahr einen deutlichen Anstieg von gefälschten Euro-Scheinen in Niedersachsen gegeben. "Am meisten wurden die 20 und 50 Euro-Scheine gefälscht" so Pressesprecher Frank Federau. Die Polizei empfiehlt deshalb, Geldscheine auf ihre Sicherheitsmerkmale zu überprüfen. Weitere Infos dazu sind unter www.polizei-beratung.de abrufbar.
Weitere Hintergrundinformationen und Präventionstipps zum Thema "Falschgeld" erhalten Interessierte außerdem bei Kriminalhauptkommissar Norbert Esemann vom Präventionsteam der Polizeiinspektion Göttingen unter Telefon 0551/491-2007.
Personenbeschreibungen:

  • Der erste Tatverdächtige ist ungefähr 30 Jahre alt, gepflegt, 185 cm groß, schlank, runde Kopfform, braunes, glattes kurzes Haar mit Pony, leichte Geheimratsecken, bekleidet mit Jeans, blau-grau gestreiftem Strickpullover.
  • Der zweite Tatverdächtige ist vermutlich Ende 20, etwa 180 bis 185 cm groß, längliche Kopfform, etwas ausgeprägte Wangenknochen, markante Gesichtszüge, blasse Haut, leicht welliger Pony (Haare etwas dunkler als goldblond), bekleidet mit Jeans, dunkler Winterjacke, grauer Strickmütze, sprach gebrochen englisch und deutsch.
  • Der dritte Tatverdächtige ist vermutlich auch Ende 20, etwa 160 bis 165 cm groß, normal gebaut, sportlich wirkend, gepflegte Erscheinung, kurzes, dunkelblondes Haar, bekleidet mit dunkler Jeans und dunkler, hüftlanger Jacke.

Alle drei Phantombilder sind in der digitalen Pressemappe der Polizeiinspektion Göttingen unter www.polizei.niedersachsen.de/goettingen und hier unter der Rubrik "Pressemitteilungen" einsehbar.
ots

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