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Mittelaltermarkt auf der Burg Plesse

Mäuseroulette und Sklavenmarkt Mittelaltermarkt auf der Burg Plesse

Zauberey, Rüstschau, Töpferei und Schwerter: Es ist mal wieder Mittelalter. Diesmal im passenden Umfeld auf der Plesseburg am Sonnabend und am Sonntag. Zum Mittelaltermarkt drängten sich am ersten Tag die Besucher auf der Burg.

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Quelle: Heller

Eddigehausen. Geboten wurde einiges. Die Veranstalter hatten Schaukämpfe vorbereitet, bei „Zauberey“ der Truppe „Die Goselagerer“ wurden vor allem Kinder ins zauberhafte Geschehen eingebunden. Ein Trommler verpasste dem Ganzen die angemessene Dramatik. Unter den weiteren Attraktionen: Axtwerfen und Mäuseroulette.

Uwe Kiliszek alias „Ulf der Schmied“ aus Steinheim präsentierte und fertigte handgeschmiedete Utensilien wie mal eben auf die Schnelle eine rustikale Gabel. Mit seiner mobilen Schmiede könne er auch Stahl schmelzen, „das geht auf 1450 Grad, mit richtiger Schmiedekohle sogar bis 1800 Grad“. Jüngste Errungenschaft Kiliszeks: ein Messerschleifer mit drehbarem Sandstein, der im Betrieb auf der unteren Seite permanent mit Wasser benetzt wird. „Den habe ich erst gestern aus einem Nachbardorf abgeholt“, meinte der Schmied, „funktioniert prima“, ein Besucher.

Wer wollte, konnte sich über offenem Feuer Stockbrot selbst rösten, Getränke gab es in der Plesse-Gastwirtschaft genug. Dem aktuellen Weltgeschehen vielleicht nicht ganz angemessen wurde am Sonnabendabend auch ein Sklavenmarkt angeboten – glücklicherweise nur als Vorführung.

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