Volltextsuche über das Angebot:

1 ° / -6 ° wolkig

Navigation:
Modellbörse lockt bis zu 800 Sammler in Göttingen

E-Loks, Bagger und Dichter im Quartett Modellbörse lockt bis zu 800 Sammler in Göttingen

Die Autos sind oft ganz klein und manches Zubehör für die H0-Anlage winzig, die Sammlerleidenschaft dafür umso größer: Etwa 600 bis 800 Besucher haben am Sonntag auf der 88. Göttinger Modellbörse nach Loks, Schienen und Miniautos gesucht. Dazu gab es eine Sonderschau mit seltenen Quartett-Spielen.

Voriger Artikel
Göttinger Modelle locken bis zu 800 Sammler
Nächster Artikel
Vier Handlungsfelder für Göttinger Stadthalle

Eldorado für Sammler: Modellbörse in Weender Festhalle.

Quelle: Heller

Weende. Es ist eine Männerwelt. Nur wenige Frauen drängen sich durch die Gänge zwischen den Tischen der etwa 25 Aussteller aus ganz Nord- und Mitteldeutschland. Die Besucher stöbern zwischen Wiking-Autos, Fleischmann-Lokomotiven und Märklin-Schienen. „Zubehör geht weitaus besser als Loks“, sagt Karl-Fred Lange, Sammler und Anbieter aus Fritzlar. Jörg Schröder aus Bishausen kauft trotzdem eine Lok: „eine E-Lok V100, digitalisiert und mit Blinklicht“, schwärmt er und fügt an: „Die habe ich mir heute einfach mal gegönnt.“

Foto: Heller

Zur Bildergalerie

H0-Modelle bilden unübersehbar den Schwerpunkt der Börse, darunter viele Modellautos. Da sticht ein kleiner Tisch mit vielleicht 40 Baggern, Radladern und anderen Baufahrzeugen geradezu heraus. Axel Hartwig hat die schweren Modelle von einer Nachbarin bekommen. „Irgendwie sind sie zu schade, um sie zum Spielen zu verschenken“, sagt er. Kurzerhand ist er zur Börse gekommen und hat auf Anhieb „mit zunehmendem Spaß heute schon einige verkauft“. Ebenso auffällig: etwa 600 „seltene und kuriose Quartett-Spiele“ in einer Sonderschau. Neben Klassikern mit schnellen Autos aus den 70er-Jahren gibt es Quartette aus den 50er-Jahren zu ausgefallenen Themen wie Deutsche Dichter, Malerei und „Der Rhein“.

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Schauspieler-Casting im Göttinger „Kauf Park“