Volltextsuche über das Angebot:

10 ° / 9 ° Regenschauer

Navigation:
„Momo“-Aufführung in Göttinger Kirche

Inklusive Theatergruppe „Momo“-Aufführung in Göttinger Kirche

Mit dem Stück „Momo“ nach dem Roman von Michael Ende feiert die Theatergruppe der evangelisch-reformierten Gemeinde nach knapp zweijähriger Pause wieder eine Premiere. Das Stück ist ab Freitag, 30. Oktober, in der Kirche an der Unteren Karspüle zu sehen.

Voriger Artikel
Seit 30 Jahren gibt es die Göttinger Aids-Hilfe
Nächster Artikel
Schulleiterin scheitert mit Klage gegen Landesschulbehörde

In der reformierten Kirche: Lena Aust als Momo.

Quelle: EF

Göttingen. „Momo“ sei das fünfzehnte abendfüllende Theaterstück der Gruppe. Da der Innenraum der Kirche an ein Amphitheater erinnere, sei sie besonders für dieses Stück eine einzigartige und passende Bühne, heißt es in einer Ankündigung.

Das Mädchen Momo, um das es in Endes Roman geht, lebe schließlich in der Ruine eines alten Amphitheaters. Zusammen mit der Schildkröte Kassiopeia rettet Momo seine Freunde. Die sind Opfer der „Grauen Herren“ geworden, einer Organisation von unheimlichen Zeitdieben, die den Menschen jegliche Zeit und Lebensfreude rauben.

Der Stoff sei heute so aktuell wie eh und je, heißt es in einer Mitteilung. Die Momo in der Inszenierung der Theatergruppe sei kein kleines Mädchen. Sie sei vielmehr eine erwachsene Frau, deren Auftreten jedoch erahnen lasse, dass sie eine Geschichte mitbringe, die sie aus der gesellschaftlichen Norm habe fallen lassen.

Die Inszenierung ziele darauf, dass vermeintlich andersartige Menschen wertvoll für die Gesellschaft seien, „ja dass unsere Diversität uns erst zu einer wertvollen Gesellschaft macht“.

Passend dazu sei das Ensemble erstmals ein deutlich inklusives: Menschen mit und ohne Behinderungen, unterschiedlichen Alters und aus unterschiedlichen Hintergründen wirkten mit. Geleitet werde die Produktion von Tobias Wojcik, Rollstuhlfahrer, Psychologe und freier Theaterpädagoge.

Aufführungstermine: Freitag, 30. Oktober, 6. und 13. November, jeweils um 18 Uhr; Sonntag, 1. und 8. November, jeweils um 15 und 18.30 Uhr; Mittwoch, 11. November, um 20 Uhr und Sonnabend, 14. November, um 16 Uhr. Der Eintritt ist frei, um Spenden wird gebeten.

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Vor 25 Jahren erhielt der Göttinger Wissenschaftler Erwin Neher den Nobelpreis