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Mondscheinschwimmen im Hardegser Freibad

Mehrere Hunderte Besucher Mondscheinschwimmen im Hardegser Freibad

Beim Mondscheinschwimmen im Hardegser Freibad haben am Wochenende mehrere hundert  Besucher die familiäre Atmosphäre des Bades genossen – vom Drei-Meter-Brett springen, Schwimmen und Plantschen bis 22 Uhr sowie Feiern und Tanzen standen auf dem Programm.

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Mondscheinschwimmen im Freibad Hardegsen

Quelle: Heller

Hardegsen. Selten sei es, dass es in einem kleinen Ort mit rund 8000 Einwohnern eine 50-Meter-Bahn in einem Freibad gebe, sagt Hans-Jürgen Erkert. Das sei aber nicht die einzige Besonderheit, meint der Vorsitzende des Fördervereins Freibad Hardegsen. Neben dem Bau der sanitären Einrichtungen sowie der Umkleidebereiche stand 1994 und 1995 die Installation einer 700 Quadratmeter großen Solarabsorberanlage auf dem Plan.

Durch gespeicherte Sonnenwärme hat das Beckenwasser beim Mondscheinschimmen selbst in der Nacht eine Temperatur von rund 28 Grad. Außerdem hebt Erkert die familiäre Stimmung des Freibades hervor. Er freue sich nicht nur über die neuen Besucher, sondern auch über die „Ur-Hardegser, die im Bad das Schwimmen gelernt haben“.

2010 wurde der Förderverein auf Initiative des Stadtrats gegründet, sagt Manfred Schöfer. Man habe damals nach anderen Betreibermöglichkeiten gesucht, aber niemanden gefunden, erklärt der Stellvertreter des Hardegser Bürgermeisters. Schließlich sei der Verein ins Leben gerufen worden. Heute habe das Bad „einen Zuschussbedarf von 120000 Euro pro Jahr“, sagt Schöfer, und der Verein knapp 220 Mitglieder, berichtet Erkert.

Das Engagement zahlt sich aus: Wera Rogge aus Northeim hat beispielsweise das Bad in diesem Jahr für sich entdeckt. Sehr gepflegt sei es und das Mondscheinschwimmen „so schön gemacht“. Musik, Hüpfburg, Essen und Getränke – alles dabei.

Pläne für die Zukunft hat Erkert auch. Nicht nur weitere Mondscheinschwimmen, Mitgliederversammlungen und die Ausbildung junger Leute für die Badeaufsicht nimmt er ins Visier: „Mein großer Traum ist, dass einmal der Fernsehgarten hierherkommt“, sagt der 72-Jährige und lächelt.

Von Friedrich Schmidt

 

Foto: Heller

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