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Mordanschlag auf die Falsche

Steinwerfer verfehlt Freundin der Ex-Freundin nur knapp Mordanschlag auf die Falsche

Wegen versuchten Mordes muss sich demnächst ein 29 Jahre alter Göttinger vor dem Schwurgericht verantworten. Er soll laut Anklage einen heimtückischen Mordanschlag gegen seine Ex-Lebensgefährtin verübt haben, indem er die Frau mit einem fast zehn Kilo schweren Stein bewarf.

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Am 29. August beginnt der Prozess wegen versuchten Mordes im Landgericht Göttingen.

Quelle: dpa (Symbolbild)

Göttingen. Das Fatale an der nächtlichen Tat: Fast hätte der Angeklagte die Falsche getötet. Denn der schwere Brocken, den er am frühen Morgen des 6. November vergangenen Jahres auf die Frau warf, die mit dem Auto seiner Bekannten auf den Parkplatz eines Verbrauchermarktes vorfuhr, flog gar nicht in Richtung des ausgewählte Opfers.

Stattdessen saß an diesem frühen Morgen deren Freundin am Steuer. Der 9,5 Kilogramm schwere Stein, den der Angeklagte von einer Böschung herunter auf die Aussteigende geworfen haben soll, verfehlte den Kopf der gerade aussteigenden Fahrerin nur knapp. In der Dunkelheit, so die Anklage, soll der Steinwerfer die beiden Frauen verwechselt haben.

Die Ex-Lebensgefährtin, die ihn nach zwölfjähriger Beziehung zusammen mit dem gemeinsamen Sohn verlassen hatte und die mit einem anderen Mann eine Beziehung eingegangen sein soll, war am Tattag nur die Beifahrerin. Der Stein war laut Anklageschrift am Kopf der Frau vorbei gegen die Seite des Autos gekracht und hatte noch ein zweites dort abgestelltes Fahrzeug beschädigt. Der 29-Jährige verbüßt seit dem Tattag Untersuchungshaft. Am 29. August beginnt der Prozess wegen versuchten Mordes im Landgericht Göttingen.

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