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Mühlrad der Göttinger Walkemühle wird derzeit repariert

Holzrad bei Metallbauer Mühlrad der Göttinger Walkemühle wird derzeit repariert

Das alte Mühlrad an der Walkemühle wird derzeit umfassend repariert. Das rund 1,3 Tonnen schwere Rad mit einem Durchmesser von 3,45 Metern wurde abmontiert und soll sich voraussichtlich nach der Betriebsunterbrechung des Badeparadieses Eiswiese vom 13. bis 24. Juli wieder drehen.

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1,3 Tonnen schweres Mühlrad wird zur Reparatur abtransportiert.

Quelle: Rohde

Göttingen. Alexander Hirt, Prokurist der Göttinger Sport und Freizeit GmbH (GöSF), rechnet für die Reparatur mit Kosten zwischen 10000 und 20000 Euro, „wobei das die absolute Obergrenze ist“. Das Holzrad wird nicht etwa von einem Tischler, sondern von einem Metallbauer Stück für Stück auseinandergebaut und nach der Verstärkung durch eine Stahlkonstruktion wieder zusammengesetzt.

„Es ist ein außergewöhnlicher Auftrag“, sagt Hirt, der damit die Firma Heise Metallbau aus Wulften betraut hat. „Wir haben immer wieder versucht, das Rad so zu ertüchtigen, dass es den täglichen Betrieb aushält“ - nun sei ein größerer Eingriff unvermeidbar, um den dauerhaften Einsatz gewährleisten zu können.

Bei dem Rad handele es sich um ein Schaurad, das wahrscheinlich in den 1970er-Jahren „als Liebhaberei“ montiert wurde und nie für die tägliche Belastungen ausgelegt war. Das soll sich durch die metallene Verstärkung der Verbindung zwischen Rad und Welle jetzt ändern.

Die Walkemühle gehört zum Badeparadies Eiswiese, dessen Betreiber die GöSF ist. In der Mühle von 1770 werden heute unter anderem Physiotherapie oder Massagen angeboten.

jro

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