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Müllgebühren in Göttingen bleiben stabil

Entsorgungsbetriebe legen Gebührenkalkulation für 2016 vor Müllgebühren in Göttingen bleiben stabil

Die Gebühren für die Müllabfuhr bleiben im kommenden Jahr stabil. Straßenreinigungsgebühren hingegen sollen für den Sommerdienst um 3,4 Prozent steigen, für den Winterdienst aber um bis zu 32 Prozent sinken. Das geht aus der Gebührenkalkulation hervor, die die Göttinger Entsorgungsbetriebe (GEB) vorgelegt haben.

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Die Gebühren für die Müllabfuhr bleiben im kommenden Jahr stabil. Straßenreinigungsgebühren hingegen sollen für den Sommerdienst um 3,4 Prozent steigen, für den Winterdienst aber um bis zu 32 Prozent sinken.

Quelle: dpa (Symboldbild)

Göttingen. Während die Straßenreinigung im Sommer um 3.4 Prozent steigen soll, sinken die Wintergebühren je nach Winterdienstklasse zwischen 25,7 und 32 Prozent.

Im Einzelnen:  Klasse A  (Hauptverkehrsstraßen sowie das Netz des öffentlichen  Personennahverkehrs) jährlich nun 2,10 Euro je Frontmeter statt 2,83 Euro.  Klasse B  (Straßen oder Straßenabschnitte mit nicht unbedeutendem Verkehr, die aufgrund ihrer Lage als besonders gefährlich zu bezeichnen sind) jährlich 1,68 Euro je Frontmeter statt 2,26 Euro. 

Klasse C  (Nebenstraßen in Wohngebieten in den Höhenlagen mit geringem Verkehrsaufkommen) jährlich nun 28  statt 41 Cent je Frontmeter.  Klasse D  (Nebenstraßen in Wohngebieten in ebenen Lagen mit geringem Verkehrsaufkommen) jährlich 17 Cent statt 25 Cent je Frontmeter.

Grund für die Anpassungen sind witterungsbedingte Entwicklungen aus dem Jahr 2014: Dadurch ist es bei den Gesamtkosten für die Straßenreinigung im Sommer zu einer Unterdeckung von rund 234000 Euro gekommen. Gleichzeitig kam es bei der Straßenreinigung im Winter ein Deckungsplus von rund 342000 Euro. 2014 lagen die Erträge aus Reinigungsgebühren bei knapp 3,3 Millionen Euro.

Unverändert bleiben die Gebühren für den Restmüll und Biotonnen. Die Gebührenkalkulation sieht für längere Transportwege ab 15 Metern bei der Abfuhr von Müllbehältern eine Steigerung von 20 bis 26 Prozent vor. Diese Sätze seien zuletzt 2000 angepasst worden. Unverändert bleiben zudem die Gebühren für Schmutzwasser und Niederschlagsbeseitigung.

Die GEB gehen davon aus im kommenden Jahr einen Überschuss von 4,4 Millionen Euro zu erzielen. Knapp 3,2 Millionen davon sollen an den städtischen Haushalt fließen. 13 Millionen Euro wollen die GEB in 2016 investieren, 8,1 Millionen allein in die Kanalsanierung.

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