Volltextsuche über das Angebot:

10 ° / 9 ° Regenschauer

Navigation:
Mündener Fährenpfortenturm nach Sturmschaden ohne Fahne

Oben ohne Mündener Fährenpfortenturm nach Sturmschaden ohne Fahne

Seit einigen Tagen ist sie weg – die Fahne an der Spitze des Fährenpfortenturms. Grund ist nach Auskunft von Julia Bytom, Sprecherin der Stadtverwaltung, dass beim jüngsten Sturm in folge hoher Windgeschwindigkeiten am alten Masten Schweißnähte gebrochen und gerissen sind.

Voriger Artikel
Design-Studenten stellen in der Göttinger St. Johanniskirche aus
Nächster Artikel
Dransfelder Kulturlandschaft unter neuem Vorsitz

Derzeit weht auf der Plattform des Fährenpfortenturms in Hann. Münden keine Fahne.

Quelle: Hinzmann

Hann. Münden. Zurzeit werde geprüft, ob an dem markanten Turm am Ende der Radbrunnenstraße wieder ein Fahnenmast installiert wird. Klar sei indes, dass die Stadtverwaltung die sehr hohen Kosten für einen vorschriftsmäßigen neuen Fahnenmasten nicht übernehmen könne.

 
Laut Bytom hat es eine Kostenschätzung und ein Abstimmungsgespräch mit der Firma Constantia (ehemals Haendler und Natermann) über das weitere Vorgehen gegeben. Die Firma habe von der Stadtverwaltung vor vielen Jahren ein „Beflaggungsrecht“ für den „Natermannturm“ per Vertrag erhalten. Das Unternehmen habe um Bedenkzeit gebeten, so Bytom, weil im Augenblick die Brandsanierung auf dem Firmengelände nach dem Brand Anfang Mai Vorrang habe.
Den alten Masten durch einen Masten gleicher Bauart zu ersetzen, sei aus Sicht der Verwaltung nicht sinnvoll, weil der Schaden wieder auftreten könne. Es soll nicht riskiert werden, dass durch ein herabstürzende Mastenteile Menschen verletzt würden.

 
Versuche, „einen teleskopierbaren Fahnenmast zu erwerben“, teilt die Verwaltung weiter mit, seien gescheitert, weil es auf dem Markt keinen geeigneten Masten für diesen Standort gebe. Die Mastenmodelle seien in der Regel für den Bodeneinsatz konzipiert.

 
Es sei ein Statiker hinzugezogen worden. Für den Einsatzort auf der Turmspitze müsste ein Fahnenmast eigens konstruiert werden. Dadurch ergebe sich das nächste Problem, so Bytom: „Der Mast könnte nur mit einem Kran oder einer Winde auf den Turm transportiert werden. Dies alles verursacht sehr hohe Kosten und benötigt Zeit zur Umsetzung.

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Vor 25 Jahren erhielt der Göttinger Wissenschaftler Erwin Neher den Nobelpreis