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Musa, Mord und Mystery

Kulturzentrum Musa organisiert neues Theaterstück Musa, Mord und Mystery

Musik, Tanz und Mord - darum geht es im neuen Projekt des Kulturzentrums Musa. 40 Jugendliche aus Göttingen haben zusammen mit den Mitgliedern der Weststadtkonferenz das Theaterstück „Weststadt Murder Mystery“ auf die Bühne gebracht.

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Mitmachen konnten Kinder und Jugendliche aus Göttingen und der Region.

Quelle: r

Göttingen. „Die Jugendlichen durften bei der Entwicklung des Projekts mitentscheiden“, sagte Regisseurin Lia Eastwood. Die Regisseurin hatte die Grundidee zusammen mit Gabi Radinger vom Kulturzentrum und dem musikalischen Leiter Sven von Samson entwickelt. Mit den Jugendlichen entschieden sich die Verantwortlichen dazu, eine Kriminalgeschichte zu inszenieren. „Das Gelände der Musa hat einen besonderen Charme, der sich für einen Krimi eignet“, sagte Radinger. „Außerdem hatten wir zuvor bereits Projekte zu komplexen Themen gemacht. Diesmal wollten wir eine Geschichte ohne Ideologie kreieren, bei der die Kids einfach Spaß haben.“

Mitmachen konnten Kinder und Jugendliche aus Göttingen und der Region. „Einziges Ausschlusskriterium war, wenn jemand nicht im Team arbeiten kann“, erklärte von Samson.

Für Jugendliche, die sich für Theater interessieren, kann ein Projekt bei der Musa ein Einstieg sein. Und Möglichkeiten, sich bei dem Projekt zu engagieren, gab es reichlich. In neun Gruppen probten die Jugendlichen das Singen, Tanzen und Schauspielern. Außerdem studierten sie Musikstücke ein, schrieben mit am Drehbuch und halfen beim Gestalten der Bühne. Das Besondere daran: Das Musik-Theater-Stück spielt nicht auf einer einzigen Bühne, sondern auf dem gesamten Gelände der Musa. „Wir wollten das Konzept von Bühne und Zuschauer einfach mal aufbrechen“, erklärte Eastwood. Auch inhaltlich spielt das Gelände des Kulturzentrums eine besondere Rolle - denn in dem Theaterstück soll das Kulturzentrum verkauft werden, um Platz für Büroräume zu schaffen.

„Wir machen Geschichten dieser Art, um uns für die Weststadt zu engagieren“, sagte Radinger. „Die Jugendlichen, die dabei mitmachen, lernen sich kennen und respektieren - diesen Ansatz versuchen wir bei all unseren Projekten zu verfolgen.“

Premiere:

Die Premiere ist für Sonnabend, 28. Mai, geplant. Tickets für die Vorführungen können in den Verkaufsstellen des Tageblatts erworben werden, Weender Straße 44 und Auf der Spiegelbrücke 11.

pmo

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