Volltextsuche über das Angebot:

11 ° / 10 ° Regenschauer

Navigation:
Museum Friedland: Homepage und Gespräche

Land kauft Bahnhof Museum Friedland: Homepage und Gespräche

Das Museum Friedland nimmt Gestalt an. Gerade hat das Land Niedersachsen den alten Bahnhof gekauft. Inzwischen ist auch ein Internet-Auftritt (museum-friedland.de) in der Testphase. In der kommenden Woche will Innenminister Uwe Schünemann (CDU) die Homepage der Einrichtung offiziell freischalten.

Voriger Artikel
Kreisfusion rechtswidrig
Nächster Artikel
Auftakt mit Spaß und Rock

Zeitzeugen im Scheinwerferlicht: Theologie-Professor Manfred Jusuttis erzählt über Flucht und Ankunft in Friedland.

Quelle: Heller

Friedland. Und auch die erste Veranstaltung im Rahmen des Lernortes Friedland ist schon geplant: Am 9. Oktober soll es das erste der künftig regelmäßigen „Friedländer Gespräche“ geben.

Bisher ist geplant, ausgehend vom 1890 errichteten Bahnhofsgebäude als Empfangsort des Museums, eine Kette von Pavillons zu bauen und durch diese den Besucher zu den historischen Lager-Orten wie Nissenhütte, evangelische Lagerkapelle, katholische Kirche St. Norbert und zur Statue „Griff in die Freiheit“ sowie zur Friedland-Glocke zu führen. Fünf Millionen Euro sind im Landeshaushalt für die Realisierung dieses ersten Abschnitts bis 2014 veranschlagt. Doch derzeit wird nach Tageblatt-Informationen versucht, für diesen Abschnitt noch Drittmittel einzuwerben.

Bei einem nicht öffentlichen Besuch des Ministerpräsidenten David McAllister (CDU) bei der Landsmannschaft der Russlanddeutschen vergangene Woche sprach dieser von „bis zu neun Millionen Euro“ Investitionssumme im ersten Abschnitt, falls die Einwerbung der Zuschüsse gelinge. Weitere Millionen sind nach 2014 einzuplanen, wenn die Fortentwicklung des Museums zu einem nationalen Lern- und Schulungsort zum Thema Flüchtlinge und Migration geplant ist. Ein museumspädagogisches Begleitprogramm sowie ein Medienarchiv zur Recherche  ist aber bereits für den ersten Bauabschnitt geplant.

Auch die Funktion als Lernort beginnt schon im kommenden Monat: Das erste der „Friedländer Gespräche“ mit hochkarätiger Beteiligung von  Wissenschaftlern steht unter dem Thema „Heimkehr nach Deutschland – Die Zuwanderung von Aussiedlern 1950 bis heute“. Einen ganzen Tag lang diskutieren deutsche und europäische Experten unter Moderation von Prof. Matthias Weber, Bundesinstitut für Kultur und Geschichte der Deutschen im östlichen Europa.

Dann wird es auch eine erste offizielle Führung über das Museumgelände geben. Nach Tageblatt-Informationen werden Konzepte für die künftigen Führungen gerade entwickelt. Auch die Zeitzeugen-Interviews, die bisher aufgenommen wurden, sollen dann zur Verfügung stehen. Kurze Ausschnitte der Interviews sollen bereits vorher in den neuen Internet-Auftritt eingestellt werden.

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr zum Artikel
200 syrische Flüchtlinge

Der andauernde Bürgerkrieg in Syrien wirkt sich verstärkt auf die Auslastung des Lagers Friedland aus. Derzeit seien mehr als 200 Syrer im Lager untergebracht, sagte Lagerleiter Heinrich Hörnschemeyer. Anfang des Jahres lag die Zahl der syrischen Flüchtlinge noch bei 50.

mehr
Bilder der Woche vom 14. bis 20. Oktober 2017