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Museum könnte in Voigtschule Göttingen einziehen

Grundsätzlich geeignet Museum könnte in Voigtschule Göttingen einziehen

Das ehemalige Gebäude der Voigtschule an der Bürgerstraße ist grundsätzlich für die Unterbringung eines städtischen Museums geeignet. So lautet das Fazit der Stadtverwaltung aus einer Untersuchung, die jetzt in den Ratsausschüssen für Kultur und Wissenschaft sowie Bauen, Planung und Grundstücke vorgestellt wurde. Die Kosten wurden mit mindestens 4,5 Millionen Euro beziffert.

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Käme als Quartier für das städtische Museum infrage: das ehemalige Gebäude der Voigtschule.

Quelle: Vetter

Göttingen. Für eine sogenannte Machbarkeitsstudie kooperiert die Bauverwaltung mit verschiedenen Fachdiensten.

„Wir könnten auf fünf Geschossen mit 3500 Quadratmetern Nutzfläche alle Museumsbereiche unterbringen“, fasste Markus Bockholt vom Fachdienst Hochbau das Ergebnis der räumlichen Prüfung zusammen. Etwa 1700 Quadratmeter Ausstellungsfläche stünden zur Verfügung. Hinzu kämen Magazine, Lager und Büroflächen im Dachgeschoss. Das zweite Obergeschoss biete eine Aula, die ebenfalls für Ausstellungen und als Veranstaltungsraum genutzt werden könne.

Im Mittelpunkt des Zwischenberichts vor den beiden Fachausschüssen stand am Donnerstag ausschließlich die räumliche Frage. Einigen Ausschussmitgliedern war das zu wenig Information: „Erfüllt das Gebäude die Ansprüche eines Museums? Wie steht es um die Lagerqualität und räumliche Eignung?“, wollte Bauausschussmitglied Ulrich Holefleisch (Grüne) wissen.  Auch Felicitas Oldenburg (FDP) fehlten „Details über die Raumnutzung“.

Hoher Kostenfaktor

Nach museumsfachlichen Anforderungen sei die Voigtschule als Museum geeignet, sagte Sozialdezernentin Dagmar Schlapeit-Beck. „Ein Museumskonzept liegt Ihnen ja schon vor.“ In einem solchen Konzept gehe es jedoch lediglich um die gewünschten Leistungen eines Museums, erklärte Museumsleiter Ernst Böhme. Ein Ausstellungskonzept müsse sich nach den Gegebenheiten des künftigen Gebäudes richten – „worüber Sie entscheiden müssen“.

Wobei, betonte Schlapeit-Beck, räumliche Veränderungen wie die Zusammenlegung von ehemaligen Klassenzimmern „ein hoher Kostenfaktor“ sein könnten. Weitere Aspekte wie beispielsweise eine mögliche Nachnutzung der Standorte, städtebauliche Komponenten und Finanzierungsmöglichkeiten würden gemäß Ratsauftrag ebenfalls untersucht und zu einem späteren Zeitpunkt vorgestellt, erklärte Göttingens Baudezernent Thomas Dienberg.

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