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NPD-Kundgebung auf Northeimer Marktplatz

150 Neo-Nazis erwartet NPD-Kundgebung auf Northeimer Marktplatz

Northeim bereitet sich auf eine weitere Veranstaltung der NPD vor. Die rechtsextreme Partei hat bei der Stadtverwaltung für Sonnabend, 11. Juni, von 14 bis 18 Uhr eine Kundgebung mit 150 Teilnehmern auf dem Marktplatz angekündigt. Die Northeimer Stadtverwaltung geht derzeit davon aus, dass diese auch stattfindet.

„Wir wollen zeigen, dass man sich Schikanen seitens der Stadt in Bezug auf die Vermietung der Northeimer Stadthalle zu unserem Landesparteitag nicht gefallen lässt“, heißt es zu der geplanten Kundgebung auf der Internetseite des NPD-Unterbezirks Göttingen. Bürgermeister Harald Kühle (SPD) und der Stadtverwaltung Northeim wird rechtswidriges Verhalten „aus politischem Kalkül“ vorgeworfen. „Ihre vermeintlichen Zeichen gegen Rechts werden ihnen dann als Bumerang um die Ohren fliegen“, heißt es weiter.

Gegen den Nazi-Aufmarsch habe man keine Handhabe, sagt Bürgermeister Kühle gegen über dem Tageblatt. Wohl habe man aber nach geltendem Versammlungsrecht der NPD Auflagen etwa zu Transparentgröße, Zahl der eingesetzten Trommeln und Lautsprechereinsatz gemacht.

Gleichzeitig zur NPD-Kundgebung hat das Northeimer Bündnis gegen Rechts eine Gegendemonstration geplant. 600 Teilnehmer werden dazu erwartet. Kühle hofft, dass es am Sonnabend ebenso friedlich bleibt wie am 22. Mai, als die NPD ihren Landesparteitag in der Stadthalle abhielt.

Die Polizei hält sich derzeit noch bedeckt über Strategie und Anzahl der eingesetzten Kräfte. Bei einer Pressekonferenz in dieser Woche sollen Einzelheiten genannt werden.

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