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Nach Flugzeugabsturz: Wrack geborgen

Technisch in Ordnung Nach Flugzeugabsturz: Wrack geborgen

Fünf Tage nach dem Absturz des Kleinflugzeugs am südlichsten Zipfel Niedersachsens ist am Mittwoch das Wrack der Maschine aus dem schwer zugänglichen Waldstück zwischen Nieste und Kleinalmerode geborgen worden.

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Fünf Tage nach dem Absturz des Kleinflugzeugs am südlichsten Zipfel Niedersachsens ist am Mittwoch das Wrack der Maschine aus dem schwer zugänglichen Waldstück zwischen Nieste und Kleinalmerode geborgen worden.

Quelle: EF

Staufenberg. Da die Absturzstelle im Kaufunger Wald auf Staufenberger Gebiet liegt, musste die Gemeinde die Bergung organisieren.

Bei dem Absturz an Karfreitag war der 67 Jahre alte Pilot der Piper PA-28 aus Thüringen ums Leben gekommen.

Die Bundesstelle für Flugunfalluntersuchung fand heraus, dass die Maschine zum Zeitpunkt des Absturzes “technisch in Ordnung” gewesen sei. Die Wrackteile waren am Dienstag freigegeben worden, sagt Janine Herr, Sprecherin der Gemeinde Staufenberg.

Bei der Bergung am Mittwochvormittag waren die Freiwilligen Feuerwehren aus Escherode, Uschlag und Sichelnstein im Einsatz, außerdem Mitarbeiter des Staufenberger Gemeindeservice und die von der Gemeinde beauftragte Recyclingfirma Schneemann aus Duderstadt, so Herr weiter. Der Forst stellte ein Rückefahrzeug, mit dessen Greifer das Wrack angehoben wurde. Die Polizei war ebenfalls vor Ort, um die persönlichen Dinge des Piloten zu sichern.

Die Kosten der gut zweistündigen Bergungsarbeiten könnten noch nicht beziffert werden, so Herr auf Tageblatt-Anfrage. Zunächst müsse die Versicherung ihre Prüfung abgeschlossen haben. Die Wrackteile werden bis dahin in Benterode zwischengelagert und später verschrottet.

Herr betonte, dass alle Beteiligten nach dem Flugzeugabsturz am Karfreitag “sehr gut Hand in Hand gearbeitet” hätten. Auch die länderübergreifende Suchaktion nach der Absturzstelle habe reibungslos funktioniert. Noch während die abestürzte Piper PA-28 in dem großen Waldgebiet an der niedersächsisch-hessischen Landesgrenze per Hubsrauber mit Wärmegildkameras gesucht wurde, waren die Feuerwehrkräfte schon in Bereitschaft.

Beim Absturz eines Kleinflugzeugs in Nordhessen ist ein Mensch ums Leben gekommen. © Hessennews TV

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Von Redakteur Britta Eichner-Ramm

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