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Nach Gefahrgutunfall: Giftstoffe sollen aus der Region verschwinden

„Möglichst schnell weg“ Nach Gefahrgutunfall: Giftstoffe sollen aus der Region verschwinden

Die nach dem Gefahrgutunfall am 18. Dezember auf der Autobahn 7 geborgenen Giftstoffe sollen so bald wie möglich aus der Region verschwinden. Dazu legt die mit dem Abtransport beauftragte Spezialfirma spätestens am Sonnabend ein Konzept vor.

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Quelle: Meder

Groß Ellershausen. Das allerdings muss das Umweltamt der Göttinger Kreisverwaltung noch prüfen und genehmigen, erklärt Landkreis-Sprecher Ulrich Lottmann.

Zurzeit werden die geborgenen Fässer mit dem sehr giftigen, leichtentzündlichen und umweltgefährlichen Aluminiumphosphid nahe der Autobahn im Kreisgebiet gelagert. Sie sollten „möglichst schnell weg“, meint Lottmann. Eine Gefahr gehen von dem giftigen Stoff nicht aus.

Er lagere in mehreren mit Sand und Zement gefüllten Containern, die mit Planen gegen Feuchtigkeit abgedichtet worden seien. Der Lagerbereich ist abgesperrt. Außerdem, so der Rosdorfer Gemeindebrandmeister Martin Willing, fahre die Polizei regelmäßig Streife, um die Container zu sichern.

Unterdessen ist unter Rettungskräften und in der Kreisverwaltung eine Diskussion über die Frage entbrannt, ob derlei gefährliche Stoffe auf der Straße transportiert werden sollen. Es sei „besorgniserregend, dass ein fast schon alltäglicher Unfall auf deutschen Autobahnen so spektakuläre Folgen haben kann“, erklärt die Kreisverwaltung. Der Bund müsse „mit strengeren Vorschriften und Auflagen bei Gefahrguttransporten für Sicherheit auf den Straßen“ sorgen.

Schärfere Töne schlägt Gemeindebrandmeister Willing an, der den Einsatz auf der Autobahn geleitet hatte: Solche Stoffe „haben auf der Straße nichts zu suchen“, erklärt Willing, der sich um seine Leute sorgt: „Warum nicht auf die Bahn?“

Bei einem schweren Verkehrsunfall auf der Autobahn 7 bei Göttingen ist ein Autofahrer getötet worden. Mehrere weitere Unfallbeteiligte wurden schwer verletzt.

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