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Nach Gefahrgutunfall: Versicherung erstattet Rosdorf 70.000 Euro

A7 Nach Gefahrgutunfall: Versicherung erstattet Rosdorf 70.000 Euro

Nach dem schweren Gefahrgutunfall auf der Autobahn 7 im vergangenen Dezember hat die Versicherung des Verursachsers die Ausgaben der am Rettungseinsatz beteiligten Kommunen erstattet. Das bestätigte Rosdorfs Bürgermeister Sören Steinberg (SPD).

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Gefahrgutunfall auf der A7 im Dezember 2014

Quelle: Hinzmann/Archiv

Rosdorf. Demnach entfielen von einer Gesamtsumme von rund 300.000 Euro allein 70.000 Euro auf die Gemeinde Rosdorf. Deren Gemeindebrandmeister Martin Willing war Einsatzleiter am Unfalltag.

 

An jenem 19. Dezember durchbrach auf der Autobahn 7 bei Mengershausen ein Gefahrguttransporter die Mittelschutzplanke und blieb auf der Gegenfahrbahn stehen. Ein Autofahrer starb, Giftstoffe traten aus. Die A 7 blieb tagelang gesperrt. Mehr als 500 Einsatzkräfte kümmerten sich fast drei Tage lang um die Unfallfolgen samt Verkehrsregelung und Beleuchtung: Polizei, Feuerwehren und Technisches Hilfswerk. Dazu die Autobahnmeisterei, die am Ende für eine zügige Reparatur der A7 sorgte.

 

Die Gemeinde Rosdorf übernahm nach Angaben von Steinberg die Funktion eines Vermittlers gegenüber der Versicherung des Unfallverursachers. Ansprüche, welche die am Rettungseinsatz beteiligten Kommunen geltend gemacht hatten, reichte sie demnach an die Versicherung weiter. Die von dieser erstatteten Abschläge zahlte die Gemeinde Rosdorf dann wiederum an die jeweilige Kommune aus. Über diesen Weg seien auch die Auslagen des Landkreises Göttingen erstattet worden, sagte dessen Sprecherin Andrea Riedel-Elsner. Dabei sei es vornehmlich um die Reinigung der Schutzanzüge der Landkreis-Feuerwehr gegangen.

 

„Die Gesamtabrechnung ist top gelaufen“, betonte Rosdorfs Bürgermeister Steinberg. Alle am Hilfseinsatz beteiligten Kommunen seien bedacht worden, darunter Gleichen, Friedland und der Landkreis Northeim. afu

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