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Nach verlorener Wette auf Putz-Tour

Sauberkeitskampagne Nach verlorener Wette auf Putz-Tour

Das ist neuer Rekord: 2500 Göttinger – einzeln oder in einer von 60 Gruppen – beteiligen sich in dieser Woche am Göttinger „Frühjahrsputz XXL“.

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Oberbürgermeister Wolfgang Meyer (SPD) hatte die Bürger aufgefordert, „putzmunter mitzumachen“. Zum Start der Kampagne „Jetzt bekommt der Müll ’ne Abfuhr“ sammelte er gestern gemeinsam mit Auszubildenden einer Lebensmittel-Kette am Gartetalbahnhof jede Menge Müll.

Bis Sonnabend werden die 2500 angemeldeten Sammler überall in Göttingen an Straßenrändern, in Parks oder anderen öffentlichen Grünbereichen unterwegs sein. Das seien 500 mehr als im vergangenen Jahr, sagte Maja Heindorf von den Göttinger Entsorgungsbetrieben. Die meisten der etwa 60 Gruppen kämen nach wie vor aus Schulen und Kindergärten. In diesem Jahr seien aber auch sehr viele Privatpersonen und ein paar Firmen-Teams dabei.

Fast eine Woche lang sind die Helfer aktiv. Die Stadtreinigung stellt ihnen Arbeitsgerät bereit und holen den Müll an Sammelplätzen ab. Mit Langen Greifern, Grillzangen, Handschuhen und Plastiksäcken waren gestern fast 40 Auszubildende und Außendienstmitarbeiter der Rewe-Märkte auf einem Spielplatz, am Bahndamm und auf einer Wiese am Gartetalbahnhof unterwegs. Sie lösten damit eine verlorene Wette ein: Im Vorjahr hatten sie mit Oberbürgermeister Meyer gewettet, dass sie 10 000 Kunden mit Laternen zu einem „Lichtermeer am Kiessee“ vereinen können.

Sie verloren knapp und waren jetzt auf Putztour. „Das macht schon Spaß, und es ist ’mal was anderes als im Markt zu arbeiten“, kommentierte Lehrling René Bühler seinen Einsatz, während er mit einem Greifer eine kleine schmutzige Schnapsflasche vom Boden fischte. Mit sichtbarem Eifer stöberten die Auszubildenden unter Büschen und an den Weg-Rändern nach Müll. Jede Menge Flaschen gehörten ebenso zu ihrer Ausbeute wie Styropor, ein Gürtel, Schonbezüge für Autositze und Plastiktüten.

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