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Nachbarschaftszentrum für Holtenser Berg

Finanzierung gesichert Nachbarschaftszentrum für Holtenser Berg

Ein neues Nachbarschaftszentrum auf dem Holtenser Berg nimmt Gestalt an. Hierzu gründet sich derzeit ein Nachbarschaftsverein nach dem Vorbild des Nachbarschaftsvereins auf dem Leineberg.

Göttingen. Als Gemeinschaftsprojekt der Ev. luth. Bethlehemgemeinde Holtenser Berg, der Städtischen Wohnungsbau GmbH und der Stadt Göttingen wird ein Teil der Räume im Gemeindezentrum der Bethlehemgemeinde in der Londonstaße 11a zu einem öffentlichen Nachbarschaftszentrum umgebaut und barrierefrei ausgestattet.

Den Wunsch nach einem solchen Treffpunkt für die Nachbarschaft mit personeller Betreuung gab es auf dem Holtenser Berg schon länger. Vorbilder sind das Nachbarschaftszentrum Grone, das Stadtteilbüro Leineberg und das Weststadtzentrum.

Der bis Mitte des Jahres geplante Umbau umfasst Gesamtkosten in Höhe von 50.000 Euro, an denen sich die Städtische Wohnungsbau GmbH und die Stadt Göttingen beteiligen. Zum 1. Juli 2016 ist die Eröffnung des neuen Nachbarschaftszentrums geplant, in das auch das Mieterbüro der Städtischen Wohnungsbau GmbH (bisher: Europaallee 17) einziehen wird.

Das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) und der Deutsche Verband für Wohnungswesen, Städtebau und Raumordnung e.V. haben einen Antrag der Stadt Göttingen aus dem Programm „Anlaufstellen für ältere Menschen“ in Höhe von 30.000 Euro bewilligt. Vorausgegangen  war eine Studie des Sozialdezernates  der Stadt „Selbständig älter werden im Quartier“, die sich besonders mit der Situation der Bewohner/innen auf dem Holtenser Berg beschäftigt und einen Unterstützungsbedarf festgestellt hat.

Oberbürgermeister Rolf-Georg Köhler begrüßte die Förderung  des Bundesfamilienministeriums, „da mit dieser Bundesförderung der erste Schritt für ein wichtiges Angebot auf dem Holtenser Berg zur Unterstützung der Bewohnerschaft getan werden kann. Schon Mitte des Jahres vor Ort eine direkte Anlaufstelle und eine neue attraktive Begegnungsstätte.“

Hilfe kommt dafür zunächst vom Leineberg, Das Stadtteilbüro Leineberg betreut das Nachbarschaftszentrum Holtenser Berg in der Gründungsphase,  unterstützt den Betrieb und fördert die ersten Angebote. Gemeinsam mit der Stadt wird der Nachbarschaftsverein Leineberg zudem Fördermittel des Landessozialamtes beantragen, damit ab Juli 2016 eine Teilzeitstelle für Sozialarbeit die Einrichtung aufbauen kann. Die Stadt finanziert die Personalkosten anteilig.

Die Sozialdezernentin der Stadt, Dr. Dagmar Schlapeit-Beck, dankte den Mitgliedern des Ausschusses für Soziales und Gesundheit, die seit Jahren ein solches Angebot befördert  und die notwendigen finanziellen Mittel bereitgestellt haben. „Mein besonderer Dank gilt der Bethlehemgemeinde, die ihre Türen für alle Bewohnerrinnen und Bewohner  des Holtenser Bergs weit öffnet und damit ein ganz neuartiges Konzept für ein Nachbarschaftszentrum mit einem Mieterbüro und einem Gemeindezentrum unter einem Dach ermöglicht.“

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