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„Nachfrage enorm“

Streit zwischen Göttingen und Dransfeld über Baugebiet beigelegt „Nachfrage enorm“

Der Streit zwischen der Stadt Göttingen, der Stadt Dransfeld und dem Landkreis Göttingen über das geplante Dransfelder Neubaugebiet „Zaunstätte“ ist beigelegt. Für ihn sei „die Sache erledigt“, erklärte Dransfelds Stadtdirektor Marco Gerls.

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Quelle: Vetter (Archiv)

Dransfeld/Göttingen.. Die Stadt Göttingen hatte Einwände erhoben, weil sie in den Plänen eine Konkurrenz zu eigenen Neubaugebieten sah. Sie vermutete, dass Dransfeld zusätzlich zu den bislang ausgewiesenen acht Hektar weitere 3,3 Hektar für das Gebiet Zaunstätte bereitstellen wolle. Seit die Göttinger Verwaltung nun wisse, dass es in Dransfeld nur 0,9 Hektar zusätzlich geben werde, die Zaunstätte jedoch aus dem bisherigen Kontingent herausgenommen werde, seien die Einwände unbegründet, sagt der städtische Baudezernent Thomas Dienberg. Dies habe er auch Dransfelds Bürgermeister Rolf Tobien mitgeteilt.

Dransfelds Stadtdirektor Gerls ist froh, dass die Unstimmigkeit aus der Welt ist. Ihm sei ein gutes Auskommen mit der Stadt Göttingen wie mit anderen Nachbargemeinden wichtig.

Dennoch geht die politische Diskussion weiter. Die Nachfrage des Baugebiets Zaunstätte, erklärt die SPD/FWG-Gruppe im Dransfelder Stadtrat, „ist enorm“. Der Sinneswandel in Göttingen sei zu begrüßen: „Es muss den Umlandgemeinden weiterhin möglich sein, sich weiterzuentwickeln und nicht immer weiter abgehängt zu werden.“ Für die Göttinger Linke kritisiert Gerd Nier, „außer Neubauten im sogenannten hochpreisigen Mietpreissegment“ sei in Göttingen von neuen Wohnungen, beispielsweise mit Sozialbindung, „nichts zu hören“.

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Ablehnung der „Zaunstätte“ beruht auf Missverständnis

Die Stadt Göttingen nimmt ihre Einwände gegen das Baugebiet „Zaunstätte“ in Dransfeld zurück. Die Stadtverwaltung sei von falschen Voraussetzungen ausgegangen, erklärt Stadtbaudezernent Thomas Dienberg.

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