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Nachnutzung des ehemaligen Gefängnisses am Waageplatz Göttingen

Ein Hostel für die "positive Entwicklung" Nachnutzung des ehemaligen Gefängnisses am Waageplatz Göttingen

Für eine Nachnutzung des ehemaligen Gefängnisses am Waageplatz gibt es neue Überlegungen. Ein Hostel könnte in dem 1836 gebauten und jetzt denkmalgeschützten Gebäude entstehen. Federführend dabei könnte die Beschäftigungsförderung Göttingen sein.

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Für eine Nachnutzung des ehemaligen Gefängnisses am Waageplatz Göttingen gibt es neue Überlegungen. Ein Hostel könnte in dem 1836 denkmalgeschützten Gebäude entstehen.

Quelle: Vetter

Göttingen. "Dafür gibt es ganz tolle Konzepte", sagt Dietmar Linne, Geschäftsführer der Beschäftigungsförderung.

Jetzt müssten zunächst aber Machbarkeitsstudie erstellt werden und eine Kostenprüfung erfolgen. Verwaltungssprecherin Stefanie Ahlborn bestätigt: "Die Nutzung als Hostel ist derzeit noch im Stadium eine Projektidee, die noch ganz am Anfang steht." Daher gebe es weder konkrete Planungen noch Kostenschätzungen. "Auch die Frage nach dem Denkmalschutz ist noch nicht beleuchtet", sagt Ahlborn.

2008 hatte die Stadt Göttingen das Gebäude für weniger als 50000 Euro vom Land Niedersachsen gekauft. Seit dem steht es ungenutzt leer. Lange war eine Nutzung als Standort in einem Museumskonzept im Gespräch. Schon 2010 mahnte Ratsfrau Gerda Fischer (CDU) die Verwaltung, das Gebäude nicht verkommen zu lassen.

Für die SPD schlug Sylvia Binkenstein vor, dort ein Studentenwohnheim einzurichten. Studentenwerkschef Jörg Magull winkte ab: Bei sechs Quadratmeter großen Zimmern mit Fenstern in zwei Metern Höhe und einem Bad pro 40 Zellen sei eine Wohnraumnutzung für Studenten nur sehr schwer denkbar.

"Es muss eine Nachnutzung für das Gebäude gefunden werden die gleichzeitig eine positive Entwicklung des Waageplatzes nach sich zieht", sagt Verwaltungssprecherin Ahlborn heute. Es gebe den Bedarf, einen Ausbildungsbetrieb zu schaffen, der Ausbildungsplätze für Personen anbietet, die sehr schwer oder keinen Zugang zu Ausbildungsplätzen auf dem Markt finden.

"Der Standort JVA bietet hier die Möglichkeit mit einem Hostel solche Ausbildungsplätze für Hotelfachleute zu realisieren." Für eine Hostelnutzung, ergänzt Linne, bereiteten die Zimmergrößen keine Probleme.

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