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„Die Stadt, aus der ich komm'“

Nacht der Kultur in Göttingen „Die Stadt, aus der ich komm'“

Schon am Nachmittag herrschte viel Trubel an den verschiedenen Veranstaltungsorten der Nacht der Kultur in der Göttinger Innenstadt. Zum Abend wurde es dann richtig voll. Vor allem auf dem Wilhelmsplatz, als die Band Flooot auftrat.

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Die Nacht der Kultur in Göttingen steht 2016 vor einem Besucherrekord.

Quelle: Heller

Göttingen. Die Band, deren großes Erkennungsmerkmal Trompete und Posaune sind, war sicher einer der Höhepunkte des Abends. In weißen Hemden und Hosenträgern spielten sie ihren Blech-Blas-Deutsch-Rap vor einer großen, dicht stehenden Menge, die mitsang und mitmachte – teils selbst auf der Bühne. Alles schien auf den lokalpatriotischen Hit der Band zu warten, ihre Liebeserklärung an Göttingen in dem gleichnamigen Stück. Und kurz vor Konzertende war es dann so weit, begleitet von Konfettiregen und riesen Applaus sangen Band und Publikum „Das ist der Song, für die Stadt, aus der ich komm, Göttingen, du hast mein Herz eingenommen“. In der Schlussnummer ersetzten geschwenkte leuchtende Smartphones über den Köpfen die Feuerzeuge von früher.

Ob die Göttinger Rockband Kyles Tolone, Kinderballett oder Kunsthandwerk – das musikalische und Rahmenprogramm war so vielfältig wie die Besucher. 26 Locations zählte das Kulturereignis in der Stadt. Angefangen beim Sausalitos im Süden bis zum Waageplatz im Norden, wo abends auf der Hit Radio Bühne Rock-Cover angesagt waren – vor vollen Platz zwischen Staatsanwaltschaft und Leinekanal. „Der Platz sollte viel öfter für Konzerte genutzt werden“, meint eine Zuschauerin.

Judith Kara von der Ballettschule Art la Danse war am Nachmittag schon mit einer Kindergruppe auf dem Wochenmarkt aufgetreten. „So voll war es noch nie auf dem Wochenmarkt“, sagt sie begeistert.

Und zwischendrin gab es in der Innenstadt auch immer wieder Musik-Ecken, die gar nicht auf dem Programm standen, die Grenze zwischen Straßenkünstlern und professionellem Auftritt waren dabei fließend: Vor dem Blickfang in der Groner Straße wurde es rockig, am Nabel standen Straßenmusiker mit Stimmungsgitarre und Saxophon – neben einem gut Caipirinha-Stand mit langen Schlangen. „Wir hatten das auf dem Hafengeburtstag in Hamburg schon gemacht“, meint einer der studentischen Cocktail-Mixer, „also wollten wir das hier auch mal ausprobieren.“ Es lief so gut, dass es am Ende schwierig wurde, noch Limetten zu bekommen.

Entspannte Menschen, dichtes Gedränge, Musik für vermutlich jeden und über allem warmer Sonnenschein und später ein regenfreier Abend – die Nacht der Kultur war wieder ein echter Erfolg. Nach 23 Uhr löste sich das Treiben allerdings schnell auf. „Es ist schade“, sagt Wolfgang Lücke, ehemals Professor in Göttingen und inzwischen Präsident der Uni in Osnabrück, „dass es das Altstadtfest nicht mehr gibt. In Osnabrück gibt es die Maiwoche, die geht zehn Tage.“

Christian Günther, Friseur: „Die Nacht der Kultur hatte ein super bunt gemischtes Publikum, stimmungsmäßig richtig gutes Flair und an einigen Ecken auch ein wenig Großstadtgefühl.“

Christian Günther, Friseur: „Die Nacht der Kultur hatte ein super bunt gemischtes Publikum, stimmungsmäßig richtig gutes Flair und an einigen Ecken auch ein wenig Großstadtgefühl.“

Quelle: Grünewald
Jan Wisniewski, Student: „Ich bin gezielt wegen Flooot hergekommen. Die Band wurde mir von einer Freundin empfohlen. Letztes Jahr habe ich die Nacht der Kultur leider verpasst, daher bin ich dieses Jahr auf meiner ersten. Es ist wahnsinnig voll, das ist selten in Göttingen, dass man sich durch Menschenmassen durchdrängen muss. Aber das gefällt mir gut. Auch dass das Publikum so bunt gemischt ist und man alle Altersgruppen sieht – diese Atmosphäre kennt man so nicht. Auf jeden Fall mehr davon!“  Leonie Nanzka, Studentin: „Wir haben uns am Wilhelmsplatz getroffen, um Flooot zu sehen. Aber eine Freundin von mir singt nachher auch noch selbst in der Barfüßerstraße. Ich war letztes Jahr auch hier und bin viel durch die Straßen gelaufen, um mir alles anzuschauen. Heute sind wir etwas gezielter unterwegs.“

Jan Wisniewski, Student: „Ich bin gezielt wegen Flooot hergekommen. Die Band wurde mir von einer Freundin empfohlen. Letztes Jahr habe ich die Nacht der Kultur leider verpasst, daher bin ich dieses Jahr auf meiner ersten. Es ist wahnsinnig voll, das ist selten in Göttingen, dass man sich durch Menschenmassen durchdrängen muss. Aber das gefällt mir gut. Auch dass das Publikum so bunt gemischt ist und man alle Altersgruppen sieht – diese Atmosphäre kennt man so nicht. Auf jeden Fall mehr davon!“

Leonie Nanzka, Studentin: „Wir haben uns am Wilhelmsplatz getroffen, um Flooot zu sehen. Aber eine Freundin von mir singt nachher auch noch selbst in der Barfüßerstraße. Ich war letztes Jahr auch hier und bin viel durch die Straßen gelaufen, um mir alles anzuschauen. Heute sind wir etwas gezielter unterwegs.“

Quelle: Grünewald
Judith Kara, Leitern der Ballettschule Art la danse: „Für meinen Ballett-Schnupperkurs gab es gute Resonanz, es waren etwa 30 Kinder und Eltern hier. Ich mache schon seit vielen Jahren bei der Nacht der Kultur mit, aber dieses Jahr war die Besucherzahl besonders hoch.“

Judith Kara, Leitern der Ballettschule Art la danse: „Für meinen Ballett-Schnupperkurs gab es gute Resonanz, es waren etwa 30 Kinder und Eltern hier. Ich mache schon seit vielen Jahren bei der Nacht der Kultur mit, aber dieses Jahr war die Besucherzahl besonders hoch.“

Quelle: Grünewald
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