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Nachtisch landet direkt auf dem Rüssel

Öffentliche Fütterung Nachtisch landet direkt auf dem Rüssel

Öffentliche Fütterung beim Circus Voyage, der vom 23. März bis zum 3. April auf dem Göttinger Schützenplatz gastiert: Träge liegt Jedi auf seinem Lager. Nicht mal Kaubewegungen sind zu sehen. Nur die Ohren kreisen von Zeit zu Zeit. Dem von Zirkusmoderatorin Bettina Richter dargereichten Leckerbissen aber kann er trotz großer Müdigkeit nicht widerstehen. Weit öffnet das Flusspferd sein Maul, der Salatkopf wandert hinein und verschwindet zwischen den mächtigen Kiefern.

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Fischen nach Leckerbissen: die Elefanten des Circus Voyage mit Besuchern bei der öffentlichen Fütterung.

Quelle: Hinzmann

Die afrikanischen Elefanten gehen es temperamentvoller an, obwohl auch sie ihre richtige Mahlzeit schon längst verspeist haben. Fünf Rüssel recken sich ins Publikum in der Hoffnung auf einen Nachtisch in Form von Gurkenstückchen und Toastbrot. Richter und ihre Kollegen passen auf, dass kein Kleinkind den Elefantenköpfen, kein Kinderwagen den drängelnden Rüsseln zu nahe kommt. Wie alt die Elefantenkühe seien, will ein Gast von ihr wissen. „22 bis 27 Jahre, hier sind nur Frauen in bestem Alter unterwegs“, antwortet sie scherzend.

Unter den vierbeinigen Protagonisten der Fütterung ist auch Elefantenkuh Mausi, die seit einiger Zeit im Mittelpunkt von Tierschützerkampagnen steht. Die Organisation Peta fordert Mausis Entlassung aus dem Zirkusdienst (Tageblatt berichtete) – das Tier sei krank und friste seit dem Verlust seiner Partnerin beim Zirkus ein Außenseiterdasein. Für Richter ist die Forderung ein Unding: Mausi trete wegen ihrer Krankheit nicht mehr auf, sei aber als Mitglied der Herde auf das Zusammenleben mit den anderen Voyage-Elefanten angewiesen. „Und unsere Tierhaltung wird an jeder Station unserer Tournee von örtlichen Veterinärbehörden kontrolliert – immer unbeanstandet.“

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Neun Vorstellungen

Breitmaul-Nashorn, Flusspferd, Kamele und Giraffen: Die Menagerie des „Circus Voyage“ von Direktor Alois Spindler ist ungewöhnlich. Mitsamt ihrer menschlichen Kollegen beziehen rund 80 Tiere am Dienstag, 19. März, Quartier auf dem Schützenplatz. Vom 20. bis zum 24. März sind insgesamt neun Vorstellungen geplant.

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