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Nachtragshaushalt der Samtgemeinde Dransfeld verursacht Defizit

Rückstellung für Bürgermeister Nachtragshaushalt der Samtgemeinde Dransfeld verursacht Defizit

Die Samtgemeinde Dransfeld rutscht mit ihrem ersten Nachtragshaushalt, den der Finanzausschuss einstimmig gebilligt hat, nun doch noch in die roten Zahlen. Anstelle eines Überschusses in Höhe von 128 000 Euro weist das Zahlenwerk jetzt einen Fehlbedarf von 304 000 Euro aus.

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Quelle: dpa (Symbolfoto)

Dransfeld. Zwei Gründe haben den Nachtragshaushalt notwendig gemacht: Pensions- und Beihilferückstellung für den neuen Samtgemeindebürgermeister Mathias Eilers (SPD) und benötigte externe Hilfe für die Erstellung von sechs Eröffnungsbilanzen. Eilers hat im November Thomas Galla (CDU) als Samtgemeindebürgermeister abgelöst.

Gemäß den rechtlichen Vorgaben ist nun bis zum 31. Dezember 2014 der Wert anzusetzen, der sich aus einer Versorgung am Ende der ersten Wahlperiode errechnet. Neben der Pensionsrückstellung ist auch eine sogenannte Beihilferückstellung vorzunehmen. Im konkreten Fall ergibt sich ein Betrag von 332 000 Euro. „Eine Veränderung der Ein- und Auszahlungen ist damit nicht verbunden, da die Beträge zahlungsneutral verbucht werden“, betonte Eilers im Ausschuss.

Außerdem sieht der Haushalt nun 100 000 Euro für die  Erstellung von Eröffnungsbilanzen für die Samtgemeinde und ihre fünf Mitgliedsgemeinden vor. Dieser Auftrag soll extern vergeben werden. „Vorarbeiten hat die Gemeinde bereits geleistet“, stellte Eilers klar. Die Bilanzen sind überfällig. Die Samtgemeinde hat ihre Buchführung bereits vor zwei Jahren auf das Neue Kommunale Rechnungswesen umgestellt.

Von Michael Caspar

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